Archive | Gesellschaft

Ein Missverständnis von EUropa am Beispiel der Flüchtlingskrise

Seit im September 2008 in New York die Großbank Lehmann Brothers Insolvenz anmelden musste, kennt man die EU eigentlich nur noch in Verbindung mit einem Wort: Krise. Auf die Finanzmarktkrise folgte die Wirtschaftskrise folgte die Staatsschuldenkrise folgte die Euro-Krise folgte die Griechenlandkrise, die Ukraine- und schließlich die heutige Flüchtlingskrise. Der Krisenmodus ist scheinbar zum Normalzustand der Europäischen Union geworden. Rudolf Fussi schreibt in dieser Woche angesichts der vielen ungelösten Probleme des Kontinents im Standard „Dieses Europa ist tot.“

David Nestler*

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Stefania #23 aus der Reihe #24aus24

Stefania #23 aus der Reihe #24aus24

Stefania

Wien ist für mich ein großartiger Ort zum Leben. Die Stadt ist geprägt von Menschen aus aller Welt und Diversität, was viel zur Lebensqualität beiträgt. Aber auch die politischen Entscheidungen auf lokaler Ebene betreffen vor allem die Menschen, die hier leben, egal welcher Nationalität. Ich bin der Meinung, dass ein Wahlrecht, das auch ausländischen BürgerInnen offensteht, viel besser zur einzigartigen Atmosphäre dieser Stadt passen würde – dann würde sich die Offenheit auch in der demokratischen Repräsentation zeigen.“
Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen könnt ihr hier nachlesen: http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/

‪#‎wahlrechtfueralle‬ ‪#‎wien15‬

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Jana #22 aus der Reihe #24aus24

Jana #22 aus der Reihe #24aus24

Jana2

“Ich gehöre zu den Menschen, die hierhergekommen sind weil sie die Stadt und die Lebensqualität so toll finden. Das finde ich auch noch immer! Neben den zahlreichen kulturellen Möglichkeiten (Museen, Theater und viele andere Veranstaltungen) und Freizeitangeboten ist die (soziale) Infrastruktur in der Stadt einfach super. Wien ist – und bleibt hoffentlich – ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig (soziale) Infrastruktur im Eigentum der öffentlichen Hand ist! Ich arbeite selbst seit sieben Jahren in öffentlichen Verwaltungen. Deren politische Spitzen würde ich aber auch gerne mitwählen dürfen und zentrale politische Fragen in meiner Wahlheimat mitentscheiden können.”
Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen könnt ihr hier nachlesen: http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/
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Das ganz legale Geschäft mit den Flüchtlingen

Hört man in der Straßenbahn jemanden darüber sprechen, dass “die” “so richtig fett Kohle mit den Flüchtlingen machen”, so kann man sich recht sicher sein, dass mit “die” die skrupellosen Schlepper gemeint sind. Dabei geht in der öffentlichen Debatte vollkommen unter, dass noch jemand anderer gerade sehr viel Geld mit “den Flüchtlingen” macht – und das ganz legal: private, gewinnorientierte Unternehmen, die die  Betreuung und Unterbringung von Asylwerbern anbieten. Warum dies sowohl moralisch als auch ökonomisch problematisch ist.

Lea Six*

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Annie #21 aus der Reihe ‪#‎24aus24‬

Annie #21 aus der Reihe ‪#‎24aus24‬

Annie

„Wien zeichnet sich durch seine Vielfalt aus. Jeder trägt wirtschaftlich und kulturell dazu bei. Ich möchte auch politisch dazu beitragen.“

Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen könnt ihr hier nachlesen: http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/
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Luiza #20 aus der Reihe #24aus24

Luiza #20 aus der Reihe #24aus24
Luiza

„In meiner Heimat verbringe ich ein paar Tage im Jahr, in Wien hunderte. Wo soll ich über meine Zukunft entscheiden, wenn nicht in Wien?“
Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen könnt ihr hier nachlesen: http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/
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Indira #19 aus der Reihe #24aus24

Indira #19 aus der Reihe #24aus24

Indira

„Als Unternehmerin im Kulturmanagement trage ich nicht nur durch meine Steuerleistung meinen Teil bei, sondern fördere und promote die österreichische Kulturszene. Ich fühle mich hier zuhause und will daher mitbestimmen können, in welche Richtung unser Land geht.“

Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen könnt ihr hier nachlesen: http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/

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Jana #18 aus der Reihe #24aus24

Jana #18 aus der Reihe #24aus24

Jana

„Das Gefühl der Internationalität macht das Leben in Wien für mich zu etwas Besonderem. Speziell im 2. Bezirk, wo ich wohne, spürt man den Mix aus verschiedenen Kulturen und Ethnien. Ich liebe es, Zeit im Augarten zu verbringen: Hier treffen Lebenswelten zusammen – Alter, Religion, und Herkunft spielen keine Rolle. Der Flakturm ist allerdings auch ein Mahnmal dafür, dass dieses friedliche Zusammenleben nicht immer selbstverständlich war, und es ist an uns, dieses Miteinander in Zukunft zu erhalten und daran zu arbeiten.“

Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen könnt ihr hier nachlesen:
http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/

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Wahlergebnisse sind keine Naturkatastrophen.

Flüchtlinge verlieren keine Wahlen, die SPÖ schafft das ganz alleine. Zeit, die Angst-Starre hinter sich zu lassen.

Eva Maltschnig*

„Flüchtlinge haben Wahl entschieden“: Strache bedankt sich bei Diktator Assad – Das Satiremedium „Die Tagespresse“ fasste in dieser Überschrift die Mainstream-Interpretation des oberösterreichischen Wahlergebnisses zusammen. Faymann und Mitterlehner sind sich einig, momentan kommt man mit keinem anderen Thema durch, und das erkläre die Stärke der hetzenden FPÖ. Zweifelsohne gehen die Flüchtlingsströme aus Syrien nicht unbemerkt am Wahlgeschehen vorbei, sie helfen der FPÖ beim Mobilisieren. Gerade die SPÖ hat aber andere Probleme, als den Kurs in der „Flüchtlingsthematik“.

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