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	<description>Blog der Sektion 8</description>
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		<title>Für eine Orientierung an den Grundwerten</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 13:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wende in der SPÖ]]></category>
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Das letzte Video der Reihe „Für eine Wende in der SPÖ“ fordert eine Orientierung der tagespolitischen Entscheidungen und langfristigen Strategien an den Grundwerten der sozialdemokratischen Bewegung. Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität bilden laut Eigendarstellung der Partei den Rahmen für das angestrebte Gesellschaftsmodell. Über die Jahre hinweg hat sich die SPÖ immer öfter von diesen Prinzipien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Das letzte Video der Reihe „Für eine Wende in der SPÖ“ fordert eine Orientierung der tagespolitischen Entscheidungen und langfristigen Strategien an den Grundwerten der sozialdemokratischen Bewegung. Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität bilden laut Eigendarstellung der Partei den Rahmen für das angestrebte Gesellschaftsmodell. Über die Jahre hinweg hat sich die SPÖ immer öfter von diesen Prinzipien entfernt und Forderungen aufgestellt oder Gesetze beschlossen, die nur schwer damit vereinbar sind. Beispiele sind der Hang von vielen SpitzenfunktionärInnen beim Thema Integration einen gemäßigten Kurs der Härte zu vertreten, die mitgetragene Verschärfung der Fremdenrechtsgesetze, die Ablehnung von substanziellen Vermögenssteuern oder die populistische Ablehnung der Weiterentwicklung der Europäischen Union.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Diese Politik soll dazu dienen WählerInnenstimmen gegen die FPÖ aber auch die ÖVP zu verteidigen und kurzfristig die eigene Position zu festigen. Die sozialdemokratische Idee beruht jedoch nicht auf Ausgrenzung von Menschen in Not, dem Hochhalten des Nationalstaates oder der Akzeptanz von Vermögens- oder Chancenungleichheit. Es wird der (geglaubte) kurzfristige Erfolg gegen die Glaubwürdigkeit eingetauscht. So lässt die Liberalisierungspolitik die Sozialdemokratie nun in der Wirtschaftskrise in vielen Ländern Europas wenig glaubhaft als echte politische Alternative wirken, war sie daran doch oft maßgeblich beteiligt. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die Herausforderung besteht darin, sozialdemokratische Konzepte zu entwerfen, die auch tatsächlich über das Potential verfügen die damit angepeilten Probleme zu lösen. Die Fakten stehen bei vielen sozialdemokratischen Forderungen auf der Seite der Sozialdemokratie. Auf diesen gilt es die Argumente für die politische Auseinandersetzung aufzubauen und nicht auf der Schlagzeile eines österreichischen Kleinformats oder eines Umfrageergebnisses. </p>
<p><object width="576" height="334"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/htusTWdNf5k?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/htusTWdNf5k?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="576" height="334"></embed></object></p>
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		<title>Für mutige Schritte in der Vermögensbesteuerung!</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 16:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wende in der SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Elfriede Hammerl]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Marterbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Niki Kowall]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensbesteuerung]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Debatte der letzten Monate über die Budgetsanierung und damit mögliche neue Steuern liegen die verschiedensten Vorschläge am Tisch. Die am Bundesparteitag der SPÖ beschlossene Linie sich für eine stärkere Besteuerung von Vermögen einzusetzen will der Kanzler mit seinem Sieben Punkte Programm erreichen. Dieses beinhaltet eine Bankenabgabe, eine Finanztransaktionssteuer bzw. eine nationale Börsenumsatzsteuer, Einschränkungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In der Debatte der letzten Monate über die Budgetsanierung und damit mögliche neue Steuern liegen die verschiedensten Vorschläge am Tisch. Die am Bundesparteitag der SPÖ beschlossene Linie sich für eine stärkere Besteuerung von Vermögen einzusetzen will der Kanzler mit seinem Sieben Punkte Programm erreichen. Dieses beinhaltet eine Bankenabgabe, eine Finanztransaktionssteuer bzw. eine nationale Börsenumsatzsteuer, Einschränkungen in der Absetzbarkeit von Managergehältern, Streichung von Steuerprivilegien für Stiftungen, eine Reform der Gruppenbesteuerung, eine Vermögenszuwachssteuer sowie das Vorgehen gegen Steuerhinterziehung. Diese Forderungen stellen zweifelsohne das progressivste Steuerpaket dar das von der SPÖ in den letzten Jahren präsentiert wurde. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Unverständlich bleibt warum eine allgemeine Vermögenssteuer sowie die Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer darin fehlen. Das Argument hinter der Abschaffung der letzten beiden, sie träfen den Mittelstand, hält den Fakten nicht stand. So verursachten im Jahr 2007 die größten 10% der Erbfälle rund 70% des Steueraufkommens. Grundsätzlich wird von konservativer Seite immer wieder versucht Bestrebungen einer höheren Vermögensbesteuerung mit Verweis auf vermeintliche problematische Verteilungswirkungen („der Mittelstand wird geschröpft“) oder einer bereits hohen Steuerlast auf Vermögen zu vereiteln. Dass Österreich im EU und auch OECD Vergleich jedoch Vermögen unterdurchschnittlich besteuert wird dabei vergessen. Im Jahr 2007 machten Vermögens- und vermögensbezogene Steuern in Österreich 1,4% aller Steuereinnahmen aus. Im OECD Schnitt lag der Wert bei 5,6%. Eine Anhebung auf diesen Durchschnittswert (!)  entspräche zusätzlichen Steuereinnahmen von rund € 4,8 Milliarden. Kanzler Faymann befindet sich zwar auf dem richtigen Kurs, doch darf er nicht auf halbem Weg aufgeben. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Die durch eine höhere Vermögensbesteuerung lukrierten Einnahmen dürften jedoch nicht für das Stopfen von Budgetlöchern verwendet, sondern in Zukunftsbereiche wie eine bessere Finanzierung von Schulen und Universitäten investiert werden. Kanzler Faymann muss sich bewusst werden, dass für die Erreichung sozialdemokratischer Ziele wie eine hochqualitative Bildung für die breite Masse, die Sicherung des Sozialstaats oder einer aktiven Umverteilungspolitik Vermögenssteuern die den Namen auch verdienen unumgänglich sind. </span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/5CoXLa1U8sI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="334" src="http://www.youtube.com/v/5CoXLa1U8sI?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow: hidden;">&lt;object width=&#8221;1280&#8243; height=&#8221;745&#8243;&gt;&lt;param name=&#8221;movie&#8221; value=&#8221;http://www.youtube.com/v/5CoXLa1U8sI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;hd=1&#8243;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&#8221;allowFullScreen&#8221; value=&#8221;true&#8221;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&#8221;allowscriptaccess&#8221; value=&#8221;always&#8221;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&#8221;http://www.youtube.com/v/5CoXLa1U8sI?fs=1&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;hd=1&#8243; type=&#8221;application/x-shockwave-flash&#8221; allowscriptaccess=&#8221;always&#8221; allowfullscreen=&#8221;true&#8221; width=&#8221;1280&#8243; height=&#8221;745&#8243;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</div>
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		<title>Für eine gerechte Verteilungspolitik</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 10:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rafi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wende in der SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Blaha]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögensbesteuerung]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungsgerechtigkeit]]></category>

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In Österreich ist Vermögen sehr ungleich verteilt. So liegt das Nettogeldvermögen der reichsten 10% der Haushalte bei durchschnittlich rund 290.000€, während es bei den ärmsten 10% der privaten Haushalte in Höhe von -8.000€ (Schulden) liegt. Immobilien und Firmenanteile sind noch ungleicher verteilt. So verfügen nur 3% der österreichischen Haushalte über eine Beteiligung an einer GmbH. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
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<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">In Österreich ist Vermögen sehr ungleich verteilt. So liegt das Nettogeldvermögen der reichsten 10% der Haushalte bei durchschnittlich rund 290.000€, während es bei den ärmsten 10% der privaten Haushalte in Höhe von -8.000€ (Schulden) liegt. Immobilien und Firmenanteile sind noch ungleicher verteilt. So verfügen nur 3% der österreichischen Haushalte über eine Beteiligung an einer GmbH. Hinzu kommt, dass große Ungleichheit nicht nur zwischen arm und reich, sondern auch zwischen verschiedenen sozialen Gruppen, wie Frauen und Männern oder MigrantInnen und Nicht-MigrantInnen besteht. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Vermögen zu besitzen bedeutet jedoch über bestimmte Möglichkeiten und Chancen im Leben zu verfügen. Vermögen ermöglicht in die eigene Ausbildung zu investieren, Vermögen bietet eine Absicherung vor Unfall oder Krankheit und der Vermögensstand bestimmt die Lebensqualität wesentlich mit.</span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Für das Anhäufen großer Vermögen spielt die Vererbung von einer Generation an die nächste eine zentrale Rolle und zementiert so bestehende Ungleichgewichte für die Zukunft ein. Ungleiche Verteilung und Vererbung bedeutet somit ungleiche Möglichkeiten und Chancen aufgrund des Zufalls der Geburt. Seine Eltern kann mensch sich bekanntlich nicht aussuchen, die finanziellen Möglichkeiten derselben sind jedoch wesentlich für die Entwicklungschancen eines Menschen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Eine gerechte Vermögensverteilung würde sich positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken. Da Menschen mit niedrigem Einkommen einen hohen Prozentanteil ihres Einkommens konsumieren, während hohe Einkommensklassen weniger konsumieren und mehr sparen, würde eine gleichere Verteilung die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und somit das Wirtschaftswachstum erhöhen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;" align="JUSTIFY"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">Der SPÖ Vorsitzende Werner Faymann setzt sich mittlerweile erfreulicherweise (noch?) für eine stärkere Besteuerung von Vermögen ein. Das Bekenntnis die Vermögensverteilung und somit Lebenschancen grundsätzlich gerechter zu gestalten und somit auch Wachstumsimpulse nach der Krise zu schaffen ist jedoch erst in Ansätzen in der SPÖ vorhanden. </span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/61-sBYVE-04?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="334" src="http://www.youtube.com/v/61-sBYVE-04?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Für eine Durchlüftung der SPÖ!</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leonido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wende in der SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Blaha]]></category>
		<category><![CDATA[Durchlüftung der SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Elfriede Hammerl]]></category>
		<category><![CDATA[Irmtraut Karlsson]]></category>
		<category><![CDATA[Niki Kowall]]></category>
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		<description><![CDATA[Die ursprüngliche Idee der innerpolitischen Gewaltenteilung sah folgendermaßen aus: Die politischen Mandate werden von der Bevölkerung gewählt. Je nach politischer Ausrichtung schließen sich diese Mandate in Klubs und Parteien zusammen, die von Parteisekretariaten verwaltet werden. Die Entscheidung wer das Parteisekretariat führt ist im idealen Modell das Resultat parteiinterner demokratischer Prozesse. Aus zwei Gründen sollten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ursprüngliche Idee der innerpolitischen Gewaltenteilung sah folgendermaßen aus: Die politischen Mandate werden von der Bevölkerung gewählt. Je nach politischer Ausrichtung schließen sich diese Mandate in Klubs und Parteien zusammen, die von Parteisekretariaten verwaltet werden. Die Entscheidung wer das Parteisekretariat führt ist im idealen Modell das Resultat parteiinterner demokratischer Prozesse. Aus zwei Gründen sollten die ParteisekretärInnen über ihre administrativen Tätigkeiten hinaus nicht zu viel politischen Einfluss ausüben können. Erstens verfügen sie auf Grund ihrer Tätigkeit über viel Information und haben überdies die Befugnis Leute einzustellen und zu leiten (Presse, Web, Marketing etc.). Insgesamt also eine beachtliche Fülle formeller und informeller Macht. Zweitens sind alle Parteiangestellten erpressbar, weil ihnen mit Entlassung und somit mit dem Entzug ihrer Existenzgrundlage gedroht werden kann. Der/die angestellte Parteisekretär/in ist daher im Idealfall in den Führungsgremien der Partei und des Klubs nicht stimmberechtigt und erhält auch kein politisches Mandat.</p>
<p>Tatsächlich ist es allerdings so, dass die Sekretariate in der SPÖ nicht nur Finanzierung und Personal ihrer eigenen Bürokratie ständig erweitert haben, sondern obendrein auch noch politische Mandate und Sitze in Führungsgremien übernommen haben. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass einzelne politische Akteur/innen neben ihrer Anstellung gleich mehrere Mandate und Ämter – mit den entsprechenden Bezügen versteht sich – in einer Hand kumuliert haben. Eine Person kann durchaus Angestellter in der Landespartei, Bürgermeister, Nationalratsabgeordneter, Bezirksparteivorsitzender und Mitglied in Orts- Bezirks- Landes und Bundesparteivorstand sein.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xb61vl7JlFg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="334" src="http://www.youtube.com/v/xb61vl7JlFg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ein seit Jahrzehnten tätiger Sozialdemokrat aus Oberösterreich hat es  kürzlich folgendermaßen beschrieben: „In der SPÖ hat der Apparat die  Funktionäre gefressen!“ Was aber ist der ominöse Apparat? Er ist weder  eine böse Verschwörung, noch ein Hort schlechter Menschen. Der Apparat  ist für die dort tätigen Menschen einfach ein Arbeitsplatz und eine  Möglichkeit die eigene Karriere zu planen. Weil es in und um den Apparat  viele Jobs gibt, weil es um Existenzen geht und weil viele Menschen  explizit von der Politik leben wollen, Familien gründen wollen und  Planungssicherheit brauchen, funktioniert der Apparat nach eigenen  Regeln. Diese folgen eher der Logik einer Angestellten-Bürokratie denn  einer auf Überzeugungen basierenden politischen Unternehmung. Die  Menschen sind nicht unpolitisch, aber die ruhige Karriereplanung  verträgt sich oft schlecht mit dem offensiven Einsatz für konkrete  politische Veränderung. Letzteres kann im Falle des Scheiterns den Kopf  kosten. Daher das Credo: Wenig Risiko, viel Sicherheit und ja keine  Wellen.<span id="more-480"></span></p>
<p>Wie alle sozialen Gefüge ist auch der Apparat ein prinzipiell nicht  veränderungsresistentes Konstrukt. Die zentrale Frage ist dabei, welche  Anreize von den Führungsleuten gesetzt werden. Selbständiges Denken,  absolute Rede- und Meinungsfreiheit, Sympathie für visionäre Diskurse,  Aufgeschlossenheit für Neues und Unkonventionelles sowie vor allem das  Recht zu Experimentieren und auch einmal Scheitern zu dürfen, stehen  derzeit nicht hoch im Kurs. Wieso nicht? Weil sich solche Raffinessen  nur eine Führung leisten kann, die das Format und das Selbstbewusstsein  hat, in der Auseinandersetzung mit neuen Ideen und Personen zu bestehen.  Oft umgibt sich eine Führung mit stromlinienförmigen Leuten, die einem  selbst nicht gefährlich werden können. Diese Angepasstheit wird in den  Apparat weitergegeben und Angestellte die vielleicht gerne einmal etwas  vertreten oder ausprobieren wollen, was nicht der Parteilinie  entspricht, fürchten sich in diesem Klima unkonventionelle Schritte zu  wagen. Dabei wäre es ein eindrucksvolles Signal der Stärke, wenn  Führungsleute in ihrem Umfeld starke Persönlichkeiten zulassen und  aushalten könnten.</p>
<p>Was würde eine Öffnung der Partei konkret bedeutet? Es würde einerseits heißen mit politisch denkende Menschen, denen politische Bürokratien und ihre Regeln völlig fremd, sind in Dialog zu treten und einige auch in die Politik zu holen. Menschen aus NGO’s, aus karitativen Organisationen, aus Unternehmen, aus Medien, aus Glaubensgemeinschaften und aus der Wissenschaft. Es würde aber auch bedeuten Menschen, die durchaus in der Sozialdemokratie engagiert waren, die sich aber auf Grund der mangelnden Attraktivität der SP-Bürokratie der Wissenschaft, der Privatwirtschaft oder der Verwaltung zugewandt haben, zurück zu gewinnen. Es gilt sie zu motivieren, für sozialdemokratische Kampagnen, oder auch in der SPÖ selbst tätig zu werden. Flankiert von klaren und strikten Spielregeln zur innerpolitischen Gewaltentrennung zwischen Apparat und Mandaten, könnte dies der Österreichischen Sozialdemokratie zu einer Lebhaftigkeit verhelfen, die sie seit Jahrzehnten nicht versprüht hat.</p>
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		<title>Für mehr Anständigkeit der VerantwortungsträgerInnen</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2010/08/fur-mehr-anstandigkeit-der-verantwortungstragerinnen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Wende in der SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[BAWAG]]></category>
		<category><![CDATA[Irmtraud Karlsson]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Sektion 8]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ArbeiterInnenbewegung hat seit dem späten 19. Jh. versucht, eine soziale und demokratische Parallelwelt innerhalb der Gesellschaft aufzubauen. Dort wo sie politischen Einfluss hatte, tat sie dies mit den Möglichkeiten der staatlichen Organisation, wie etwa im roten Wien der Zwischenkriegszeit. Darüber hinaus forcierte sie aber auch stets Initiativen jenseits offizieller politischer Gestaltungsmöglichkeit. Beispiele sind die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Die ArbeiterInnenbewegung hat seit dem späten 19. Jh. versucht, eine soziale und demokratische Parallelwelt innerhalb der Gesellschaft aufzubauen. Dort wo sie politischen Einfluss hatte, tat sie dies mit den Möglichkeiten der staatlichen Organisation, wie etwa im roten Wien der Zwischenkriegszeit. Darüber hinaus forcierte sie aber auch stets Initiativen jenseits offizieller politischer Gestaltungsmöglichkeit. Beispiele sind die Bank für Arbeit und Wirtschaft, der Arbeiter Samariterbund, die Konsumgenossenschaft „Konsum“ und genau genommen auch der Österreichische Gewerkschaftsbund, der letztlich ebenso ein privater Verein ist. Diese auf Selbstorganisation beruhenden, guten und wichtigen Initiativen ermöglichten es der ArbeiterInnenbewegung auch jenseits der Parlamente und Regierungen politische Akzente in Gesellschaft, Staat und Volkswirtschaft zu setzen.</p>
<p>Es ist beschämend und traurig, dass der ArbeiterInnenbewegung viele dieser wertvollen Initiativen aus ausschließlich eigener Schuld abhanden kamen. Sie gingen Bankrott, mussten verkauft werden oder gerieten in schweren Misskredit. Dies liegt nicht daran, dass Rote nicht wirtschaften können, wie von der Gegenseite behauptet wird. Über viele Jahrzehnte waren die genannten Initiativen erfolgreich. Es liegt vielmehr daran, dass man sich über die Jahre bequem in den Institutionen der Republik eingerichtet hatte (wo es auch zu vielen Skandalen kam: Stichworte AKH oder Lucona). Auf die Initiativen der ArbeiterInnenbewegung legte man keinen Wert mehr, verlor das Interesse an ihnen und überließ sie dem Apparat der jeweiligen Organisation. Jenseits jeglicher Kontrolle verkamen diese Apparate in einem Sumpf aus Bürokratie, Freunderlwirtschaft, Misswirtschaft und Korruption.</p>
<p>Der Konsum und die BAWAG sind die prominentesten Beispiele, für die Selbstzerstörung der Bastionen der ArbeiterInnenbewegung. Doch auch unmittelbar innerhalb der SPÖ-Organisationen kommt es immer wieder zu Bereicherung und Korruption. Zuletzt wurde dies im ARBÖ-Skandal von 2006 eindrucksvoll demonstriert. Die ArbeiterInnenbewegung braucht keine strengeren, sondern die strengst möglichen Kriterien: Punkto Transparenz, Unvereinbarkeit, Mehrfachgehälter, Einkommensgrenze, interner Kontrolle und Wirtschaftlichkeit.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/FDVfOMQdM70&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="334" src="http://www.youtube.com/v/FDVfOMQdM70&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Für eine Wende in der Asylpolitik</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2010/07/fur-eine-wende-in-der-asylpolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 15:25:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Wende in der SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Elfriede Hammerl]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Leitner]]></category>
		<category><![CDATA[Niki Kowall]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Misik]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ Asylpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Umgang mit asylsuchenden Menschen hat sich seit der  Regierungsbeteiligung der SPÖ nicht merklich verändert. In den  Hinterköpfen vieler SP-VerantwortungsträgerInnen dominiert nach wie vor  die Vorstellung, Asylpolitik sei eine Unterkategorie von  Sicherheitspolitik. Das jüngste Beispiel dafür ist die voraussichtliche  Bereitschaft der SPÖ, der von der ÖVP geforderten Anwesenheitspflicht  für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Umgang mit asylsuchenden Menschen hat sich seit der  Regierungsbeteiligung der SPÖ nicht merklich verändert. In den  Hinterköpfen vieler SP-VerantwortungsträgerInnen dominiert nach wie vor  die Vorstellung, Asylpolitik sei eine Unterkategorie von  Sicherheitspolitik. Das jüngste Beispiel dafür ist die voraussichtliche  Bereitschaft der SPÖ, der von der ÖVP geforderten Anwesenheitspflicht  für AsylwerberInnen zuzustimmen.</p>
<p>Wie es um die Haltung der SPÖ  im Umgang mit Fremden bestellt ist kam bei der Abschiebung der Familie  Zogaj besonders krass zum Vorschein. Mit Berufung auf denselben  Rechtsstaat, der in der Kärntner Ortstafelfrage mit Füßen getreten wird,  wird eine integrierte Familie aus Österreich abgeschoben.</p>
<p>Es  gilt die Tatsache des Einwanderungslandes Österreich zu akzeptieren und  die daraus notwendigen Schlüsse zu ziehen. Dazu zählen die schnelle  Abwicklung der Asylanträge, legale Beschäftigungsmöglichkeiten und eine  aktive Unterstützung beim Spracherwerb. Österreich ist aufgrund einer  schrumpfenden Bevölkerung ohnehin auf Zuwanderung angewiesen, es stellt  sich somit nicht die Frage ob sondern wie diese ablaufen soll.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zAiii-lQZHA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="334" src="http://www.youtube.com/v/zAiii-lQZHA&amp;hl=de_DE&amp;fs=1?hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Für eine Wende in der Migrationspolitik</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 22:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sektion 8]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Marterbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Niki Kowall]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Misik]]></category>
		<category><![CDATA[Wende in der SPÖ]]></category>

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		<description><![CDATA[Migrant/innen sind längst ein fixer Bestandteil der österreichischen Gesellschaft. Vor allem in den Städten sind Zuwander/innen als integraler Bestandteil der Volkswirtschaft unabkömmlich. In Wien hat nur noch die Hälfte aller Volksschulkinder keinen Migrationshintergrund. Zu den klassischen Migrant/innen vom Balkan und aus der Türkei gesellen sich seit Jahren immer mehr Zuwander/innen aus der Europäischen Union.
Wien ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Migrant/innen sind längst ein fixer Bestandteil der österreichischen Gesellschaft. Vor allem in den Städten sind Zuwander/innen als integraler Bestandteil der Volkswirtschaft unabkömmlich. In Wien hat nur noch die Hälfte aller Volksschulkinder keinen Migrationshintergrund. Zu den klassischen Migrant/innen vom Balkan und aus der Türkei gesellen sich seit Jahren immer mehr Zuwander/innen aus der Europäischen Union.</p>
<p>Wien ist eine europäische Stadt mit einer zunehmend internationalen Bevölkerung. Es wird Zeit, dass die SPÖ dieses Faktum als positives Zeichen der Weltoffenheit und als Bereicherung für unsere Gesellschaft akzeptiert. Nicht nur heimlich im Hinterzimmer, sondern auch im Rahmen einer offensiven Außenkommunikation. Als Voraussetzung für eine mutige Integrationspolitik, die sich nicht bei jedem Schritt vor dem bösen blauen Wolf fürchtet. Migrant/innen politische Aufmerksamkeit zu schenken ist nicht nur ein Gebot der Integration, sondern auch eine soziale Verpflichtung für eine Bewegung, der die Aufstiegschancen für alle ein Anliegen sind.</p>
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		<title>Für eine Wende in der SPÖ</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 22:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sektion 8]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Blaha]]></category>
		<category><![CDATA[Elfriede Hammerl]]></category>
		<category><![CDATA[Irmtraut Karlsson]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Marterbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Leitner]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Kowall]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Misik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sozialdemokratische an der Österreichischen Sozialdemokratie war in  den letzten Jahren oft nicht erkennbar. In der jüngsten Verganganheit  konnten wir allerdings im längst tot geglaubten Bereich der  Verteilungspolitik bei der SPÖ-Führung Tendenzen erkennen, die eindeutig  positiv waren. Dieses kleine Pflänzchen sozialdemokratischer Mutansage  ist noch keine richtige Wende, wie die Zögerlichkeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sozialdemokratische an der Österreichischen Sozialdemokratie war in  den letzten Jahren oft nicht erkennbar. In der jüngsten Verganganheit  konnten wir allerdings im längst tot geglaubten Bereich der  Verteilungspolitik bei der SPÖ-Führung Tendenzen erkennen, die eindeutig  positiv waren. Dieses kleine Pflänzchen sozialdemokratischer Mutansage  ist noch keine richtige Wende, wie die Zögerlichkeit in der Asylpoilitik  zeigt, allerdings ein Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p>Dieses Video ist als moralische Unterstützung für all jene Menschen  gedacht, die für eine sozialdemokratische SPÖ eintreten. Eine SPÖ die  sich stark macht für eine gerechte Verteilung des Wohlstands, für eine  geregelte Zuwanderung, für ein menschliches Asylrecht, für eine  offensive Frauenpolitik und für ein soziales und demokratisches Europa.  Die Sektion 8 der SPÖ Alsergrund kämpft für diese Anliegen in und mit  der Österreichischen Sozialdemokratie.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hlq1G0WQz2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="344" src="http://www.youtube.com/v/hlq1G0WQz2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Lassen Sie sich nicht blenden!</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 15:54:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sektion 8]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer- & Budgetpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Steuermythen]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Verteilungspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ökonom/innen der Sektion 8 haben auf der Webseite www.steuermythen.at mehrere gängige Mythen zum Thema Steuerpolitik zu widerlegen versucht. Einen Artikel zu dem Projekt findet man auf der Webseite von Robert Misik.
Außerdem laden wir dazu ein, ein Fan von steuermythen.at auf Facebook zu werden.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ökonom/innen der Sektion 8 haben auf der Webseite <a href="http://www.steuermythen.at/">www.steuermythen.at</a> mehrere gängige Mythen zum Thema Steuerpolitik zu widerlegen versucht. Einen Artikel zu dem Projekt findet man auf der Webseite von <a href="http://www.misik.at/sonstige/steuermythen---lassen-sie-sich-nicht-blenden.php">Robert Misik</a>.</p>
<p>Außerdem laden wir dazu ein, ein Fan von steuermythen.at auf <a title="Steuermythen @ Facebook" href="http://www.facebook.com/pages/wwwsteuermythenat/136902916328383" target="_blank">Facebook</a> zu werden.</p>
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		<title>Was gibt’s noch zu sudern?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 15:15:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>niki</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Volksbegehren]]></category>
		<category><![CDATA[Finanztransaktionssteuer]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Werner Faymann]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbst eingefleischte Gegner/innen der SPÖ-Regierungsbeteiligung und misstrauische Faymann-Kritiker/innen sind derzeit verdutzt. Sitzt die SPÖ-Führung mit dem Volksbegehren zur Finanztransaktionssteuer diesmal am richtigen Dampfer? Und darf man Faymann loben, wenn er einmal was richtig macht?
Nikolaus Kowall
Im Jahr 2007 kam es zur roten „Jänner-Katastrophe“. Die SPÖ-Führung hatte die Wahlen gewonnen aber die Regierungsverhandlungen verloren. In Folge der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Selbst eingefleischte Gegner/innen der SPÖ-Regierungsbeteiligung und misstrauische Faymann-Kritiker/innen sind derzeit verdutzt. Sitzt die SPÖ-Führung mit dem Volksbegehren zur Finanztransaktionssteuer diesmal am richtigen Dampfer? Und darf man Faymann loben, wenn er einmal was richtig macht?</strong></p>
<p><em><a title="kowall.eu" href="http://www.kowall.eu/" target="_blank">Nikolaus Kowall</a></em></p>
<p>Im Jahr 2007 kam es zur roten „Jänner-Katastrophe“. Die SPÖ-Führung hatte die Wahlen gewonnen aber die Regierungsverhandlungen verloren. In Folge der desaströsen Koalitionsbildung haben sich mehrere kritische SP-Initiativen gebildet, die vehement die Koppelung einer SP-Regierungsbeteiligung an die Umsetzung substantieller sozialdemokratischer Politik verlangten. Alfred Gusenbauer, der die SPÖ erpresste indem er sie vor vollendete Tatsachen stellte, verschwand im Sommer 2008 von der politischen Bühne. Mit der Kür von Werner Faymann fühlte man sich vom Regen in der Traufe. Der Neue mache die gleiche Politik, sei aber weniger tollpatschig und würde sich entsprechend länger halten können. Bis vor kurzem war das Misstrauen noch wasserdicht, selbst die jüngste Präsentation des Sieben-Punkte Programms zur Vermögensbesteuerung nahm man dem Kanzler nicht ab. Faymann bediene sich nur jener Phrasen die derzeit gut ankämen, er werde sich aber nicht ernsthaft für Vermögenssteuern einsetzen, so führende rote Ökonom/innen. Mit der Initiative zur Finanztransaktionsteuer und den letzten erfreulichen Auftritten in ZIB2 und Ö1-Mittagsjournal wird aber auch der gelernte SP-Fatalist langsam stutzig. Gibt’s derzeit nichts zu sudern?</p>
<p>Ist Werner Faymann ein totaler Pragmatiker der nur das tut was ihm nützt, oder ein Undercover-Sozi der sich erst mit der Krise aus seiner aalglatten Verkleidung traut? Im Prinzip ist das egal. Verschiedene Ziele sind über den gleichen Weg erreichbar. Realpolitik bedeutet zu begreifen, dass individuelle Motive zweitrangig sind wenn das richtige gemacht wird. Nach dem, Motto &#8220;dem guten Willen die offene Hand, dem schlechten die Faust“ (Georg von Vollmar), muss man die SPÖ-Führung schimpfen, wenn sie das Falsche macht. Wenn sie aber etwas richtig macht, darf man sie loben. Die jüngsten Initiativen des Bundeskanzlers verdienen Unterstützung.<span id="more-439"></span></p>
<p>Besonders erfreulich ist der Faymann-Vorstoß aus europapolitischer Sicht. Dies ist umso bemerkenswerter, als mit dem Kronebrief und dem sonstigen Desinteresse des Bundeskanzlers in Europafragen eine solche Initiativkraft am wenigsten zu erwarten war. In Kooperation mit der deutschen Schwesterpartei zeigt Faymann Engagement auf dem europäischen Parkett. Noch dazu für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, also in eine politische Stoßrichtung, die von europafreundlichen Vollblut-Sozis immer gefordert wurde: Europa nicht nur als Selbstzweck zu betrachten, sondern auch als Mittel zum Zweck. Als Vehikel zur Durchsetzung einer Politik im Interesse der großen Bevölkerungsmehrheit. Es geht um die politisch richtige Finanztransaktionssteuer, bei deren Zustandekommen die Menschen noch dazu an Europa demokratisch teilhaben können. Nur so wird die Akzeptanz der EU und die Identifikation mit derselben zu steigern sein. Die Initiative mit dem europaweiten Volksbegehren, also mit einem der neuen Instrumente des Vertrags von Lissabon zu unterfüttern, ist fast schon elegant. Viele kritische Sozialdemokrat/innen sagen, sie würden es nicht anders machen.</p>
<p>Zu hoffen bleibt, dass die Sozialdemokratie überdies die aktuellen Gefahren erkennt und benennt. Es gibt Versuche die Krise des finanzgetriebenen Kapitalismus in eine Krise des Sozialstaates umzudeuten. Ebenso ist man bemüht die Auseinandersetzung „Bevölkerung  gegen Finanzeliten“ durch die Konfrontation „Nordeuropa gegen Südeuropa“ zu verdrängen. Die SP-Führung wäre gut daran beraten sich jedem nationalen Populismus radikal entgegenzustellen, die europäische Solidarität zu betonen und alle Versuche sozial Schwache, Arbeitslose und Migrant/innen als Sündenböcke darzustellen mit aller Kraft abzuwehren. Prinzipiell scheint die SPÖ diesbezüglich auf dem richtigen Dampfer, es fehlt vielleicht noch ein bisschen an Selbstbewusstsein und Entschlossenheit.</p>
<p>Die jüngsten erfreulichen Lebenszeichen sozialdemokratischer Offensivkraft bedeuten natürlich nicht, dass man der SPÖ die Absolution erteilen kann. Die gerechteste aller Vermögenssteuern, die Erbschaftssteuer, steht nicht auf Faymanns Agenda, weil der Kanzler sie schon früher als Mittelstandssteuer gebranntmarkt hatte. Das obwohl die Erbschaftssteuer eine der treffsichersten Reichensteuern war. Überhaupt wurden jene Vermögenssteuervorschläge aufgegriffen, die entweder ohnehin von der ÖVP befürwortet werden oder sonst wenig Wellen schlagen. Keine optimale Ausgangslage für die Detailverhandlungen. Auch der Umgang mit den Themen Migration und Asyl ist – trotz erfreulicher und stiller Initiativen der Stadt Wien im Integrationsbereich – immer noch eine Desaster. Vor allem für jene Partei, die als Bewegung der Schwächsten gegründet wurde. Die Ausweitung der Aberkennungsmöglichkeiten des Asylstatus in der Fremdenrechtsnovelle 2009 ist eine weitere falsche Konzession an die Koalition der Gegenaufklärung aus Krone FPÖ und BZÖ. Die rote Parteiführung wurde offenbar nicht über Nacht vom Saulus zum Paulus. Trotz alledem ist in Bezug auf die aktuelle Politik in der Krise Anerkennung angebracht.</p>
<p>Hat sich die jahrelange Arbeit von Menschen aus Arbeiterkammer &amp; Gewerkschaft, von ATTAC, von den Grünen, aus den kritischen Nestern der SPÖ und von progressiven Katholik/innen ausgezahlt? Oder ist der sich anbahnende Kurswechsel ausschließlich ein Resultat der Krise? Beides ist der Fall. Die Krise öffnet gerade ein „window of opportunity“, in dem eine Politik für die breite Masse statt für eine Hand voller Finanzmarktakteur/innen langsam mehrheitsfähig wird. Doch ohne die jahrelange Vorbereitung durch die zuvor genannten Gruppierungen, wäre der Weg noch wesentlicher stärker von Widersprüchen und Orientierungsschwierigkeiten gezeichnet, als er es ohnehin ist. Es gäbe keine Studien zur Einkommensverteilung, keine Statistiken zum „gender wage gap“, keine Argumente zur Vermögensbesteuerung, kein Konzept für die Armutsbekämpfung und die Finanztransaktionssteuer wäre ein unbekanntes Instrument. Unter diesen Umständen darf man sich einmal kurz auf die Schulter klopfen, was natürlich noch lange kein Grund zur Zufriedenheit ist. Vielleicht ist es vorläufig nicht prioritär um die SPÖ zu kämpfen. Dafür ist es nun umso notwendiger mit ihr zu kämpfen.</p>
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