Links der Woche–KW 4
Donnerstag, Januar 26th, 2012 | Links der Woche | Keine Kommentare
Wie immer viel Spaß beim Lesen!
Links der Woche–KW 3
Sonntag, Januar 22nd, 2012 | Links der Woche | Keine Kommentare
Viel Spaß beim Lesen.
„Todesurteil vollstreckt, kein Anstand, alles glatt gegangen.“
Donnerstag, Januar 19th, 2012 | Politik Inland | 2 Kommentare
(Vollzugsmeldung nach der Hinrichtung Karl Münichreiters, 14. Februar 1934)
Das Parlament hat einstimmig die Rehabilitierung der Opfer des Austrofaschismus beschlossen. Weshalb dieser Vorgang nicht nur für die SPÖ wichtig war.
von Florian Wenninger*
Standard & Poors: Die Stimme der Vernunft
Mittwoch, Januar 18th, 2012 | Politik Inland, Wirtschaft | Keine Kommentare
Liebe autistische Medienwelt in Österreich! Die Rating Agentur Standard & Poors empfiehlt genau das Gegenteil von dem, was sämtliche Kommentator/innen öffentlich verkünden. “Unsere Schlussfolgerung ist, dass es eben nicht primär eine Krise der öffentlichen Budgets ist” so S&P Chefanalyst Krämer. Wieso sagt ihr trotzdem alle, dass Österreich wegen mangelnder Sparbereitschaft sein Triple A verloren hat? Gib es nicht theoretisch sowas wie Grundregeln einer Recherche und journalistisches Ethos?
Der Kommentar erschien auf dem Blog von Robert Misik.
Serie zu ORF/SPÖ, Teil 4: Protest-Video der ZIB-Redaktion
Montag, Januar 16th, 2012 | Politik Inland | Keine Kommentare
Nachdem sich in den letzten Teilen dieser kurzen Serie zu ORF und SPÖ zuerst ORF-Redakteurin Tanja Malle (“Ins gemachte Nest”), Sektionsaktivistin Miriam Broucek (“Die Sozialdemokratie ist keine Grinsekatze”) und Sektionsvorsitzender Niki Kowall (“Regierung raus aus dem ORF”) zu Wort gemeldet haben, nutzen wir Teil vier dieser Serie einfach dazu, die Redaktion der Zeit im Bild selbst bzw. in Form von deren Protest-Video sprechen zu lassen:
Die Sparpolitik ist schlimmer als die Rating-Agenturen
Sonntag, Januar 15th, 2012 | Europa, Wirtschaft | Keine Kommentare
Kann es sein, dass die Rating-Agenturen in ihren Empfehlungen wesentlich vernünftiger sind als die europäische Spar- und Austeritätspolitik, die alles unternimmt um uns in den Abgrund zu führen? Diese Frage wirft Joschi Ackerl, Landesvorsitzender der SPÖ OÖ in einer interessanten Pressemeldung von heute auf: Standard&Poors-Bericht: Bundesregierung ignoriert offensichtlich Begründung für Downrating!
Links der Woche – KW 2
Donnerstag, Januar 12th, 2012 | Links der Woche | Keine Kommentare
Nach einer etwas längeren Weihnachtspause das erste Mal die Links der Woche im neuen Jahr. Viel Spaß beim lesen!
Irre ÖkonomInnen (3): Rainer Eichenberger
Dienstag, Januar 10th, 2012 | Theorie, Wirtschaft | Keine Kommentare
Über politische Ökonomie lässt sich trefflich streiten. Über den Irrsinn manch ökonomischer Analysen aber nicht mehr. Eine Serie.
Einer der zentralen Kritikpunkte am derzeit herrschenden Mainstream in der ökonomischen Disziplin ist jener der Realitätsverweigerung. Mit immer ausgefeilteren, stark formalisierten Modellen auf Basis nur in Nuancen variierter homo-oeconomicus-Annahmen hat sich die Ökonomie mehr und mehr von jeglichem Verständnis realer Zusammenhänge entfernt. (Für einen knappen Text über die Folgen dieser Entwicklung für Studium und Wirtschaftskrise: Ötsch und Kapeller 2010)
Noch unrealistischer als ihre Modelle ist aber bei manchen ÖkonomInnen die Selbsteinschätzung bzw. jene des Stands ihrer Disziplin. So schrieb der Freiburger Ökonom Rainer Eichenberger kürzlich einen Gastbeitrag in der Basler Zeitung mit dem Titel “Der modernen Ökonomik geht es besser denn je“. Nach der üblichen Denunzierung aller KritikerInnen der Mainstream-Ökonomie als “Nicht-Ökonomen, Anti-Ökonomen, Alt-Ökonomen” nennt Eichenberger unter anderem folgende Gründe für seine Analyse:
Viele Beobachter können nicht zwischen der Krise der Wirtschaft und den Wirtschaftswissenschaften unterscheiden
Serie ORF/SPÖ Teil 3: “Regierung raus aus dem ORF”
Freitag, Januar 6th, 2012 | Demokratie, Politik Inland | 3 Kommentare
Der öffentlich rechtliche Rundfunk sollte seine Leitlinien, seine Aufsichtsgremien und sein Führungspersonal von Institutionen der Demokratie vorgegeben bekommen. Diese Institutionen müssen allerdings im Sinne einer funktionierenden Gewaltenteilung unabhängig von der Regierung agieren.
Die aktuelle Schimäre rund um den ORF zeigt, dass so etwas wie eine demokratische Gewaltenteilung oder eine dem Anstand gebührende persönliche Distanz einzelner zentraler AkteurInnen untereinander in Österreich nicht existiert. Das liegt mit Sicherheit an der Kleinheit des Landes und am Wasserkopf Wien, wo sich alle maßgeblichen handelnden Personen spätestens seit Mitte der 80er-Jahre kennen. Es liegt aber auch an strukturellen Problemen im demokratischen System und einer darauf aufbauenden Kultur der „Verhaberung“ inklusive einer unsauberen Grenzziehung zwischen den Kompetenzbereichen.
Serie ORF/SPÖ Teil 2: “Die Sozialdemokratie ist keine Grinsekatze”
Mittwoch, Januar 4th, 2012 | Politik Inland | 1 Kommentar
Elfriede Jelinek erklärt in ihrem pointierten Beitrag zur jüngsten österreichischen Unverschämtheit die Sozialdemokratie eigenhändig für tot. Man sollte meinen, die dahinscheidende Patientin hätte dabei auch noch ein Wort mitzureden. Zugegebenermaßen, er riecht in letzter Zeit immer öfter sehr schlecht nach billigem Neomanager-Rasierwasser…so sehr, dass zugegebenermaßen dadurch auch viele der feinen und differenzierten Nuancen übertüncht und ertränkt werden, die sich als orchideeisches Nachtschattengewächs der Farbe Rot in den letzten Jahren herausgebildet haben.
Miriam Broucek*
Lassen wir also die lebendig Begrabene wieder auferstehen! Die Sozialdemokratie ist nicht nur nicht tot, sie riecht nicht nur ausschließlich nach Rasierwasser, sondern ist auch kein Firmendiktat einer Vorstandsetage, keine Grinsekatze!