Links der Woche – KW 42

Was machen holländische Biker-Gangs im Kampf gegen die ISIS? Unter anderem darüber könnt ihr in den Links der Woche nachlesen. Passend dazu ist auch der österreichische Beitrag zu diesem Krisenherd um eine Facette reicher geworden. Während für den Islam gesetzliche Regeln vorgesehen werden, war die ehemalige Justizministerin Claudia Bandion-Ortner in Saudi-Arabien und kam mit neuem Wissen über Kultur und Politik der Region zurück. Die Abaya fand sie zum Beispiel ganz praktisch (“Ein angenehmes Kleidungsstück. Sie hat mich ein bisschen an den Talar erinnert.”) und das mit dem freitäglichen Hinrichtungen stimme auch nicht. Mit Ortner’s Abdullah-Zentrum drängt sich ein Evaluierungskandidat auf: Welchen Beitrag leistet dieses Projekt der Bundesregierung eigentlich gegen Radikalisierung in Österreich und in der Welt? Schon zur Zentrumsgründung gab es da massive Bedenken – von den liberalen Muslimen Österreichs. Ist ja gar nicht so schwer, MuslimInnen zu finden, die gegen Fundamentalismus sind.  Weiterlesen →

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Links der Woche – KW 41

In den Links der Woche warten tolle Interviews auf LeserInnen: Ein Studienautor erklärt das deutsche Dienstleistungsproletariat – outgesourced, unterbezahlt und unsichtbar arbeiten 12% der Beschäftigten. Eine britische Psychoanalytikerin erzählt, warum sich Geschlechterrollen auch bei ihr unbewusst in die Erziehung schleichen. Schönen Sonntag!

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Links der Woche – KW 40

Meistens möchte man sich zu Tode schämen für die Österreichische Flüchtlingspolitik, und manchmal ist man stolz auf die Hauptstadt: Zumindest kurzfristig bereitete Wien dem entwürdigenden Hin und Her ein Ende. Übrigens senken auch Spenden das Schamgefühl, zum Beispiel an eine von diesen Organisationen. Zum Wochenausklang gibt es im Gegenzug die Links der Woche. Der berührende Nachruf zum ersten Todestag von Eric Hobsbawm von seiner Tochter und das faszinierende Interview von Freda Meissner-Blau sind zwei Highlights. Schönen Abend! Weiterlesen →

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Methodenvielfalt als bunte Wolle – eine Replik

Ich habe die Pluralismus-Bewegung mit Sympathie aus dem Off beobachtet. Grundsätzlich finde ich die Forderung des Autors, nämlich die Diversifizierung der von Zugängen zur Wirtschaftsforschung, unterstützenswert. Ich habe mit dem Autoren korrespondiert, und er hat mich gebeten, meine Kommentare zur Entwicklung einer Debatte zu veröffentlichen.

Christof Brandtner*

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Zwingt das neue WU-Rektorat, Stellen für plurale Ökonomie zu schaffen!

Die Bestellung des oder der neuen Rektors/in an der Wiener Wirtschaftsuniversität (WU) bietet eine Chance, wieder für mehr Pluralismus in der Volkswirtschaftslehre zu sorgen.*

15. September 2008 am Konkursgericht in New York: Die US-Investmentbank Lehman Brothers ist zahlungsunfähig, beantragt Konkurs. Was sich mit dem Kollaps des US-Immobilienmarktes, den Problemen von Bear Sterns, Northern Rock und Island schon abgezeichnet hatte, wird Realität: Eine weltweite Finanzkrise erschüttert die Welt in ihren Grundfesten. Es dauert noch einige Monate, sogar Jahre, bis die Krise in Europa ihr volles Ausmaß erreicht und Südeuropa in eine Depression mit rund 25% Arbeitslosigkeit stürzt, ähnlich schlimm wie in den 1930er Jahren – und damals Auslöser für einen Weltkrieg.

Ganz Europa ist von der Wirtschaftskrise erfasst. Ganz Europa? Nein! Eine von unbeugsamen Ökonomen bevölkerte Wissenschaft namens Volkswirtschaftslehre hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten: Durch vollständiges und konsequentes Ignorieren. Die elegante Idylle der dynamisch stochastischen allgemeinen Gleichgewichtsmodelle (DSGE), in denen Agenten mit rationalen Erwartungen ihren Nutzen intertemporal maximieren, soll nicht gestört werden. So kommt es, dass Studierende just in jenem Fach, dessen Anspruch es ist die Wirtschaft und ihre Krisen als Ganzes zu erklären, gar nichts von der Wirtschaftskrise hören. So, als hätte es sie nie gegeben. Wenn aber die Wirtschaft im Volkswirtschaftsstudium an österreichischen Universitäten nicht vorkommt, was lernt man dann in diesen drei bis sechs Jahren? Weiterlesen →

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Links der Woche – KW 39

Ächz. Es sind noch 85 Tage bis zur Wintersonnenwende. Das heißt, es dauert noch 170 Tage, bis die Nacht wieder so kurz ist, wie heute. Wie vergisst man das bloß von einem Herbst zum nächsten? Zur Aufheiterung taugt deutsche Comedy zwar nicht, aber zu Weiterbildunszwecken haben wir dieses Mal “Die Anstalt” verlinkt. Außerdem im Programm: Warum zahlt es sich ökonomisch aus, wenn Väter in Karenz gehen? Was will die USA von den irakischen KurdInnen? Warum wäre der Förderalismus für das Vereinigte Königreich eine naheliegendes Konzept? Das und mehr in den Links der Woche – Schönen Sonntag!

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VIE-BXL (20): Die Kommission Juncker zwischen Austerität und EU-Machtbalance

VIE-BXL ist eine Serie der PES-Activists Vienna zu Europathemen am Blog 8 .

von Mario Gavenda

Große Teile der europäischen Öffentlichkeit und Politik haben eingesehen, dass der derzeitige Sparkurs der EU-Staaten nicht hilft die Wirtschaftskrise zu überwinden. Wieso hält sich das Austeritätsparadigma dennoch so hartnäckig? Ein Blick auf die Bestellung der neuen Europäischen Kommission unter Jean-Claude Juncker kann darüber Aufschluss geben.

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Links der Woche – KW 38

Es war eine spannende Woche: Das Schottland-Referendum, die Vorarlberg-Wahl, und das Lohnsteuer-Modell von AK und ÖGB. Über letzteres haben wir die Stirn ziemlich gerunzelt, die Diskussion wird noch spannend. Fast magisch wirkt aktuell die Gegenfinanzierung – den einen ist das gleich vorbeugend egal, die anderen finden, dass sich Milliarden-Sparmöglichkeiten geradezu aufdrängen: Ein bisschen Verwaltungsreform und Förderkürzungen, dann geht das schon (Hex-Hex)! Unter anderem darüber informieren die Links der Woche. Außerdem haben wir auch gute Nachrichten im Programm: Spanien hat doch kein de facto Abtreibungsverbot beschlossen, und die neue EU-Kommission könnte es Industrielobbys tatsächlich schwerer machen. Schönen Abend! Weiterlesen →

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Was tut sich beim Grundsatzprogramm?

Heute hat die SPÖ-Parteispitze intern den Prozess zum Grundsatzprogramm gestartet. Dieser wird um einen Prozess zur Organisationsreform erweitert der demokratische und kulturelle Fragen aufwerfen soll. Das ist erfreulich, hat aber nur Sinn wenn diese in der alltäglichen Praxis der Parteiführung gleich Berücksichtigung finden.

Nikolaus Kowall

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Links der Woche Spezial – Scottish Independence Referendum

Nicht lang bis am 18. September in Schottland lebende Schottinnen, EU- und Commonwealth-BürgerInnen über die schottische Unabhängigkeit entscheiden. “Should Scotland be an independent country?” Erstmals dürfen 16 Jährige mitwählen und die Behörden rechnen mit über 80% Wahlbeteiligung. Mancher Link zum Thema war bereits in unseren Links der Woche zu finden, aber es ist höchste Zeit für eine ausführliche Liste für Interessierte! Weiterlesen →

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