Links der Woche 22/2020

Die Diskursverschiebung gegen Seenotrettung, und Lösungen zur geregelten Migration nach Europa; Probleme an den Wiener Mittelschulen und warum die Stadt trotzdem die Lösung ist, nicht das Problem; Warum der Bio-Einkauf nicht die Welt rettet, aber was sie rettet; Und Bibliotheken als zerbrechlicher Raum, und wie sie geschützt werden können. – Probleme und Lösungen in den aktuellen Links der Woche

Inhalt

„Die Diskursverschiebung gegen Seenotrettung hat Menschenleben gekostet“

Crew-Mitgliedern drohen Gefängnis und horrende Geldstrafen: Wer Menschen aus dem Meer rettet, wird überwacht und rechtlich verfolgt. Im Interview mit Constanze Kurz von netpolitik.org spricht Hendrik Simon über politische Hürden für Seenotretter, über die Diskursverschiebung und die Schuld der europäischen Regierungen daran.

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„Wir brauchen geregelte Migrationskanäle“

Der Politologe Rainer Bauböck spricht im Standard-Interview mit Karin Krichmayr über unsere geringe Zahl an Einbürgerungen und Auswirkungen auf die Demokratie, sowie über Europäische Politik zu Migration und Einwanderung: Es braucht eine Entwicklungspartnerschaft mit afrikanischen Staaten, gekoppelt an ein Migrationsprogramm samt Ausbildungsmöglichkeiten und Jobchancen, das interessanter ist für junge Menschen, als ihr Geld in Schlepper zu investieren.

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„Man fühlt sich an die Front gestellt“

Kinder, die kaum Deutsch sprechen, Lehrer, die mehr Sozialarbeit leisten als unterrichten, Lehrpläne, die unter den gegebenen Umständen nicht erfüllbar sind. Vier Lehrerinnen und Lehrer erzählen im Falter von ihrem Alltag an Wiener Mittelschulen.

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„Stadt ist die Lösung, nicht das Problem!“

Die Stadt Wien erhebt derzeit bei etwa 8.500 Menschen deren Lebenssituation. Eine der aktuellen Fragen beschäftigt sich mit der Zukunft der individuellen Mobilität. Das erstaunliche Ergebnis war, dass bereits rund 90 Prozent der Bevölkerung in Wien der Meinung sind, man müsse in Wien kein eigenes Auto besitzen. Das und noch mehr Gedanken zur Urbanität diskutiert Thomas Madreiter, Planungsdirektor der Stadt Wien im Interview mit der Wiener Zeitung.

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Warum Ihr Bio-Einkauf nicht die Welt rettet

Viele verlieren sich in Kleinstdiskussionen darüber, ob denn nun Biotomaten aus Spanien besser für die Umwelt sind als die konventionellen aus Hintertupfing. So zu tun, als würde uns nachhaltiger Konsum allein aus dieser Misere führen, ist zynisch. Ana Grujić fordert im Standard schärfere Gesetze zum Umweltschutz statt endloser Diskussionen um individuelle Konsumentscheidungen.

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Zerbrechliche Orte des öffentlichen Raums

Für viele sind Bibliotheken Orte des Kontaktes. Der übliche Aufenthalt dort war wegen Corona lange unmöglich, nun kann man sie wieder besuchen. Die Stadtgeografin Melike Peterson beschreibt im Deutschlandfunk, wie die Krise diese öffentlichen Räume beschädigt hat.

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One Response to Links der Woche 22/2020

  1. Rudolf Scheutz 30. September 2020 at 23:47 #

    Migration: wir muessen den Kolonialismus beenden.

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