Archive | Gesellschaft

Lili #3 aus der Reihe ‪#‎24aus24‬

Lili #3 aus der Reihe #24aus24

Lili

„Zu Hause ist man da wo man sich zu Hause fühlt. Da wo ich lebe, wo die Freunde sind, das soziale Netzwerk, das Stammlokal, die Lieblingsbuchhandlung uvm. Wien ist jetzt mein Zuhause und solange die Politik auch Teil meines Lebens mitbestimmt und beeinflusst, wäre es fair das Recht zu haben mitzubestimmen wer mich repräsentiert.“

Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen, könnt Ihr hier nachlesen:
http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/

#wahlrechtfueralle #wien15

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Tobias #2 aus der Reihe ‪#‎24aus24‬

Tobias #2 aus der Reihe #‎24aus24‬

Tobias

„Ursprünglich bin ich nach Wien gekommen, um mit meiner Freundin zusammen zu leben. Damals war Wien für mich nur eine Stadt von vielen in Europa. Mittlerweile ist aus meiner Freundin meine Frau und aus Wien meine Heimat geworden.“

Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen, könnt Ihr hier nachlesen:
http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/

#wahlrechtfueralle #wien15

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Kasia #1 aus der Reihe #24aus24

Kasia #1 aus der Reihe #24aus24

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„Aus 12 Monaten sind in Windeseile 12 Jahre geworden. Es ist meine Stadt, hier habe ich meinen Bezirk, mein Grätzel und mein Stammlokal. Wenn mich jemand fragt, woher ich komme, dann antworte ich ohne nachzudenken „aus Favoriten“!“

Warum wir uns für ein neues Wahlrecht einsetzen, könnt Ihr hier nachlesen:
http://blog.sektionacht.at/2015/09/warum-wir-ein-neues-wahlrecht-brauchen/

#wahlrechtfueralle #wien15

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Tabakindustrie 1950 – Glücksspielindustrie 2014: Dieselben Strategien am Werk

Egal, welche Tages- oder Wochenzeitung man dieser Tage aufschlägt, man kann der massiven Werbestrategie der Glücksspielindustrie nicht entkommen. Es ist nicht das erste mal, dass eine finanzstarke Lobby befürchtet, dass ihr der Geldhahn zugedreht wird und deshalb alles in die Schlacht wirft um die öffentliche Meinung zu beeinflussen; bei genauerem Hinschauen lassen sich gar erstaunliche Parallelen erkennen:

Als in den 1940/50er Jahren sich langsam die Erkenntnis in der Öffentlichkeit durchzusetzen begann, dass Rauchen vielleicht doch nicht das gesündeste Vergnügen darstellt, reagierte die Tabakindustrie mit folgenden Strategien:

  1. Zweifel an Studien streuen, die das gesundheitliche Risiko und die Suchtgefahr aufzeigen, und eigene Studien produzieren, die das Gegenteil behaupten
  2. Betonen, wie sehr einem die Gesundheit der Konsumenten am Herzen liegt, wie vertrauenswürdig man ist und um wie viel gesünder die eigene Marke im Gegensatz zu andren Marken ist
  3. Mit (angeblichen) Experten aufwarten (allen voran: Ärzte) und sich die eigene Unbedenklichkeit bescheinigen lassen
  4. Betonen, wieviele Jobs man kreiert und wieviele Steuern man zahlt
  5. Sponsoring: allen voran Kunst und Sport
  6. Lobbying bei Politik

Sieht man sich die Verhaltensmuster der Glücksspielindustrie an, lässt sich Punkt für Punkt abhakerln. Die damaligen Werbeplakate der Zigarettenmarken wären heute nicht mehr vorstellbar und wirken gar befremdlich. Vielleicht sprechen ja zukünftige Generationen ähnlich über die heutigen Glücksspielwerbungen!

[frei übersetzt und zusammengefasst von
http://archive.tobacco.org/resources/history/strategieslb.html
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1470496/]

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Als feiner, passender Musiktipp zum Thema empfehlen wir „Propaganda“ von Briskeby, der Text passt wie angegossen:

I tried to make it go away
and I have tried the best I can
it’s been around for nights and days
they say it’s only in my head
now it’s just too late to wrap a smile around my face
this is propaganda
you know, you know

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Zwischen Glücksspielverbot und neuen Casinos: Eine Klärung

Wien. In der Glücksspielindustrie herrschen stürmische Zeiten. Doch das Verbot des kleinen Glücksspiels hält – und schützt.

Lea Six

Neue Casinolizenzen in Wien? Aufweichung des Glücksspielverbots? Die Schlagzeilen der letzten Wochen verhießen nicht gerade Gutes. Doch die frohe Botschaft ist: Das Verbot des kleinen Glücksspiels ab 01.01.2015 steht. Eine Klärung. Continue Reading →

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Ich hab so Angst vor dem Islam …

Es ist erstaunlich, dass 8.000 DemonstrantInnen die in Wien für den türkischen Premierminister Erdogan auf die Straße gehen, in breiten Schichten der Gesellschaft Unbehagen auslösen. Für viele ist endlich der Beweis erbracht, dass die Türkinnen und Türken in Wien keine liberalen und republikanischen VerfechterInnen von Meinungsfreiheit und Rechtsstaat sind. Unabhängig davon, dass dieses Bild völlig undifferenziert ist wird vor allem übersehen, wie die autochthone Bevölkerung denkt. Deren Einstellungen sind nämlich alles andere als ein Kinderfasching, wie eine Wertestudie aus dem Jahr 2009 zeigt.

Nikolaus Kowall

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Richterin Krausams Schandurteil

Der Typ der kürzlich eine Kenianerin vor die U-Bahn gestoßen hat, kam mit einem Jahr bedingt davon „da sich der Angeklagte reumütig gezeigt hat, einer Beschäftigung nachgeht und integriert ist“ zitierte der Standard die Richterin. Florian Klenk hat diese Woche im Falter das Urteil gegen den rassistischen U-Bahn-Stoßer mit anderen Urteilen in ähnlichen Fällen verglichen. Diese fielen wesentlicher strenger aus, weil sich die Gewalt nicht gegen Schwarze richtete und der Gewalttäter z.B. ein Junkie war. Struktureller Rassismus und Elemente von Klassenjustiz scheinen dabei die Rechtssprechung zu bestimmen. „Es drängt sich der Verdacht auf, dass sowohl Staatsanwaltschaft als auch Gericht, dem Opfer den angemessenen Schutz verweigert haben“, so Klenk in seinem besonders lesenswerten Kommentar: Richterin Krausams Schandurteil

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Geschlechterquoten in Wahlsystemen

Die gleichberechtigte Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am politischen Prozess ist grundlegende Voraussetzung einer funktionierenden Demokratie. Die Implementierung von Geschlechterquoten hat sich als sinnvolles Instrument erwiesen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern bei politischen Mandaten herzustellen. Barbara Blaha und Oliver Zwickelsdorfer haben für die Grüne Bildungswerkstatt Vorarlberg
analysiert, wie Geschlechterquoten in Wahlsystemen implementiert werden können und welche Auswirkungen veränderbare Listen durch Vorzugsstimmen auf den Anteil von Frauen in Vertretungskörperschaften haben. Der Beitrag kann hier als pdf herunter geladen werden.

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Männliche Gewaltorgie

Der gestrige internationale Tag gegen Gewalt an Frauen wurde in Österreich durch eine Gewaltorgie aus Männerhand eingeleitet. Von den Medien werden diese Taten immer noch als Familientragödien bagatellisiert. Ein Appell an die Öffentlichkeit und v.a. an Journalist/innen für eine sensiblere Berichterstattung.

*Nikolaus Kowall

An diesem Wochenende kam es zu etlichen männlichen Gewalttaten in Familien, zwei davon mit Todesfolge: In Wien Ottakring wurde eine Frau von ihrem Mann erstochen, der zwanzigjährige Sohn ging leider erfolglos dazwischen und wurde schwer verletzt. In Wien Brigittenau wurde eine Frau von ihrem Mann erstochen, während die sechsjährige Tochter im Nebenzimmer schlief. In St. Pölten stach ein Mann auf offener Straße vor den Augen der zweijährigen Tochter auf seine Frau ein. In Wr. Neustadt versuchte ein Mann seine Frau zu erdrosseln, der zehnjähriger Sohn ging dazwischen.

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