Links der Woche 42/2019

Einsamkeit als Epidemie, Obdachlose als JournalistInnen, Demokratie als Kampf, Klimakonferenzen als Kulisse und die Weihnachtszeit als blutige Revolution.

How loneliness became an epidemic

Von schrullig gewordenen, sozial kaum mehr interagierenden Alten bis zu Jungen, die sich in der Illusion von sozialer Einbettung durch Social Media Freundschaften verlieren: Einsamkeit durchdringt alle denkbaren gesellschaftlichen Gruppierungen, und wird durch Bedingungen wie sozialstaatliche Kürzungen, weniger Community Arbeit und immer kompetitivere Arbeitsbedingungen zu einer Plage unserer Zeit.

Sophie McBain schreibt dazu im New Statesman und Ezra Klein spricht in seinem Podcast mit dem ehemaligen US Surgeon General Vivek Murthy.

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„Wir sehen andere Dinge als andere Medien“

Nächstes Jahr feiert der „Augustin“ sein 25-jähriges Jubiläum. Aber wer sind die JournalistInnen und VerkäuferIn des Augustin? Das erzählen Augustin-Redakteurinnen Lisa Bolyos und Ruth Weismann beim Aufmacher.

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Demokratie to go: Mehr Bewusstsein für die Macht, die vom Volk ausgeht – wie geht das?

Das post-demokratische Zeitalter wird allerorten beschworen, und der Verlust demokratischer Mitbestimmung beweint. Aber was können wir dagegen tun? Arbeit & Wirtschaft, Vielen als Blog bekannt, widmet seine gedruckte Dezember-Ausgaben exklusiv dem Thema. Und die ist natürlich auch elektronisch verfügbar.

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Organisationswissenschaftler: Darum scheitern Klimagipfel

Ebenso groß wie zum Thema Demokratie ist der Katzenjammer zur Klimakrise. Immerhin ist das Bewusstsein für das Problem mittlerweile weit genug in den Mainstream vorgedrungen, dass regelmäßig hochrangige Klimakonferenzen abgehalten werden. Doch deren Ergebnisse sind bescheiden.

Der Organisationswissenschaftler Clemens Rüling hat zu den Klimakonferenzen geforscht. Im Interview mit Andreas Bachmann von moment.at spricht er darüber, wieso diese Konferenzen regelmäßig scheitern und wie öffentlicher Druck aus dieser Sackgasse führen könnte.

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WEIHNACHTS-EXTRA: Rumänien 1989: Todbringende Weihnachten

In vielen Regimen des Ostblocks schafften es 1989 die Menschen, die Diktatur großteils unblutig loszuwerden. In Rumänien war dies anders. Michael Schmölzer mit einer Reportage für die Wiener Zeitung über die Tage des Umbruchs um Weihnachten 1989, über deren Geschichtsschreibung in Rumänien noch immer keine Einigkeit herrscht.

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