Links der Woche – KW 14

Aus aktuellem Anlass des Equal Pay Day und einem der schlechtesten Profil Artikel seit Bestehen des Magazins genau darüber, die Links der Woche diesmal rund um dieses Thema.

Die Fakten kurz und knackig

  • Lohnschere öffnet sich
    Eine APA Meldung vom Jänner diesen Jahres die die Unterschiede von vollzeitbeschäftigen Männern und Frauen thematisiert. Unterschiede in Ausbildung, Alter und Berufsgruppen wurden also nicht berücksichtigt. Es zeigt nur was verdient im Durchschnitt eine vollzeitarbeitende Frau in Österreich im Vergleich zu einem vollzeitarbeitenden Mann.
    Quelle: diestandard.at
  • Der teure kleine Unterschied
    Die Presse untersucht warum der Gehaltsunterschied zwischen Männern und Frauen manchmal mit 40% und manchmal mit 12% angegeben wird und zeigt auf welche Berechnungsmethode hinter den jeweiligen Zahlen steht und welche Aussagen damit getroffen werden können.
    Quelle: diepresse.com
  • Zahlen, Daten Fakten
    Ein Artikel aus dem letzten Jahr der sich ebenfalls mit den verschiedenen Angaben zum Gehaltsunterschied auseinandersetzt und sich einzelne Gründe dafür genauer anschaut.
    Quelle: diestandard.at
  • Frauen: Gut gebildet, schlecht bezahlt
    Ein Kurier Artikel zu einer Langzeitstudie der Wirtschaftsuniversität die aufzeigt, dass Männer und Frauen mit gleicher Ausbildung und gleichen sozioökonomischen Merkmalen innerhalb weniger Jahre starke Gehaltsunterschiede aufweisen. (Und die Folien der Studienpräsentation).
    Quelle: kurier.at
  • Was sagt die Statistik?
    Pressemitteilung der Statistik Austria zum Internationalen Frauentag 2012 (8. März): Enthalten sind aktuelle Zahlen zum Einkommensunterschied in verschiedenen Lebenslagen, die Armutsgefährdung von Frauen und Männern die die zeitliche Entwicklung dieser Kennzahlen.
    Quelle: statistik.gv.at

Treffende Analyse

  • Geschlechter_Debatten_Kultur
    Die Autorin setzt sich mit der Frage auseinander warum in der öffentlichen Diskussion männerrechtliche Positionen immer öfter auftauchen und ihnen von “seriösen” Medien eine breite Bühne geboten wird.
    Quelle: denkwerkstattblog.net

Wissenschaftlichen Studien und offizielle Berichte zum Thema

  • Die besagte Studie
    Die Studie auf die sich die Profil Autoren in ihrem Artikel beziehen. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass 12% der Lohnunterschiede im Privatsektor nicht durch persönliche Merkmale wie Ausbildung, Alter, Beruf etc. erklärt werden können.
    Quelle: economics.uni-linz.ac.at
  • Überblick über die wissenschaftliche Literatur
    In dieser Studie wird einerseits ein Überblick über die Literatur mit dem Fokus auf Österreich gegeben und andererseits ebenfalls untersucht welcher Anteil der Lohnunterschiede nicht durch persönliche Merkmale erklärbar ist. Ergebnis: 16,8%.
    Quelle: momentum-kongress.org
  • Frauenbericht 2010
    Behandelt nicht nur das Thema Einkommensunterschiede sondern auch Armutsrisiko von Frauen, Arbeitslosigkeit und Unterschiede im Bildungssektor.
    Quelle: bka.gv.at
  • Einkommensbericht 2010
    Der Einkommensbericht des Rechnungshof beinhaltet eine genaue Auflistung der Einkommen getrennt nach Branchen und Berufsgruppen.
    Quelle: rechnungshof.gv.at

praktisches Tool

  • Gehaltsrechner
    Frauen (und auch Männer) bekommen ab sofort ein völlig neues Instrument in die Hand: Unter www.gehaltsrechner.gv.at können sie im Internet erstmals ganz einfach und in vier Schritten herausfinden, was ihre Arbeit wirklich wert ist. Egal in welchem Job oder in welcher Branche.
    Quelle: frauen.bka.gv.at
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