Links der Woche 2/2018

In der süddeutschen Zeitung gibt es eine erschütternde Reportage über die Zustände in Ungarn zu lesen. Dossier hat einmal mehr das Wiener Inseratenbudget durchleuchtet und stellt fest: Wiens Wohnbaustadtrat Ludwig gibt mehr Geld für für Öffentlichkeitstarbeit als für die Bauaufsicht aus. Schwarz-Blau will den Jugendvertrauensrat abschaffen, Eleanor Marx hatte Geburtstag und schlussendlich die Frage alle Fragen: Warum spielen wir eigentlich?
Das alles gibt es hier zu lesen. Viel Spaß mit unseren Links der Woche!

In Ungarn ist alles kaputt

Vivien Varga hat für die SZ einen erschütternden Bericht aus ihrer zweiten Heimat Ungarn verfasst:
„Bei meinem Vater in Budapest angekommen, schalte ich das Staatsfernsehen an und fasse es kaum: eine Stunde geballter Hass. Hass gegen Brüssel, Hass gegen Soros, Hass gegen Flüchtlinge – obwohl Ungarn bis dato keinen einzigen aufgenommen hat. Dennoch macht eben dieses Thema etwa zwei Drittel der Nachrichtensendungen aus.“
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Meinungsmache: Implizite Wahlempfehlungen im Wiener Boulevard

Die Berichterstattung zum parteiinternen Wahlkampf innerhalb der Wiener SPÖ im Gratisblatt „Österreich“ ist alles andere als neutral. Der blog acht zeigt anhand von Beispielen, wie die „implizite Wahlempfehlung“ für Michael Ludwig funktioniert und erklären auch, warum eine derartige Meinungsmache so problematisch ist.
Hier zu lesen

Inserieren statt kontrollieren

Wiens Wohnbaustadtrat Michael Ludwig verfügt über ein millionenschweres Budget für Öffentlichkeitsarbeit. Versucht er die Gunst der Medien zu kaufen – auch auf Kosten der Bauaufsicht? Georg Eckelsberger hat für Dossier recherchiert und Bemerkenswertes herausgefunden.
Da lang.

So raubt Swarz-Blau den Lehrlingen ihre Stimme

Die schwarz-blaue Bundesregierung hat mit demokratischen Institutionen anscheinend ein Problem. Jetzt will sie auch die Stimme der Lehrlinge, den Jugendvertrauensrat, abschaffen. Erneut ein klares Zeichen, dass die neue Regierung nicht für die Interessen der Arbeitnehmer, sondern für jene der Unternehmen steht. Susanne Hofer, Bundesjugendvorsitzende der Gewerkschaft GPA-djp, berichtet am Mosaik Blog.
Hier zu lesen.

The Legacy of Eleanor Marx

Anlässlich des Geburtstags der Eleanor Marx, einer Kämpferin für sozialistischen Feminismus, ein lesenswertes Porträt im Jacobin.
Da zu lesen. (Englisch)

Wie der Spaß ins Spiel kam

Warum spielen wir eigentlich? Ein Spiel, das keinen Spaß macht, hat seinen Sinn verfehlt, heißt es. Aber ganz so einfach ist es doch nicht, wie ein Blick in die Ideengeschichte des Spielens zeigt. Eugen Pfister mit einem spannendem Essay in der Zeit.
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