Links der Woche – KW 4

Diese Woche vor allem zu Quantitative Easing, den Wahlen in Griechenland und etwas Zeitgeschichtlichem zur 1967er Kampagne des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds gegen die ‚Bild‘ Zeitung und ihren Verleger Axel Springer. Ein Interview wirft einen Blick auf die Ideen des Ökonomen Pierre-Joseph Proudhon, dessen Ideen sich unter anderem in der Open-Source-Bewegung widerspiegeln, und ein Beitrag einer französischen Fake-News-Sendung beweist, dass Frankreich mit dem Petit Journal seine eigene Daily Show hat. 

Inhalt

Arbeit, Wirtschaft und Euro

Wer sich schwertut vorzustellen wie ein billionenschweres Ankaufsprogramm einer Nationalbank in der Praxis funktioniert kann hier reinhören: Der Podcast „This American Life“ war 2011 bei der FED um herauszufinden, was beim Quantitative Easing genau geschieht. Alternativ dazu wird es auch hier gut erklärt.

Dieter Wermuth belegt am Herdentrieb-Blog, dass die restriktive Finanzpolitik in Europa den Euro gefährdet.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pegida und dem World Economic Forum in Davos? Eine nur auf den ersten Blick absurde Frage.

Nikolaus Dimmel von der Uni Salzburg hat im Standard über Unsicherheit am Arbeitsmarkt, die nichterfüllte Erwartung, dass gute Ausbildung die Existenz sichert, die working poor und sinkende Reallöhne in Österreich geschrieben.

„‚Eigentum ist Diebstahl‘: Der Ausspruch ist bekannter als der Mann, der ihn geprägt hat. Der vor 150 Jahren verstorbene Pierre-Joseph Proudhon war ein Ökonom, der sich v.a. gegen die Macht von Monopolen gewandt hat. Seine Ideen sind bis heute aktuell – und finden sich etwa in der Open-Source-Bewegung wieder.“
FM4 hat ein Interview mit dem Wirtschaftshistoriker Gerhard Senft zu grundlegenden Fragen abseits des ökonomischen Mainstreams geführt.

Gesellschaft

Die Schwierigkeiten bei der österreichischen Polizei und ihrem Anspruch, Migranten rekrutieren zu wollen, beschreibt diese Woche die Zeit.

Christian Albrekt Larsen stellt auf dem Blog der LSE fest, dass SozialhilfeempfängerInnen in Großbritanniens Medien weitaus negativer dargestellt werden als in Dänemarks und Schwedens Medien.

Zeitgeschichte

Der Freitag berichtet aus 1967, als der Sozialistische Deutsche Studentenbund eine Kampagne gegen den Verleger Axel Springer führte mit dem Ziel, dass die Arbeiterschaft sich von der „Bild“-Zeitung abwenden solle.

Wahlen in Griechenland

Ein Interview mit Stathis Kouvelakis, Mitglied des zentralen Komitees von Syriza, über die Ursprünge, Entwicklung und Struktur der Bewegung, sowie über die eigentlichen Herausforderungen und Handlungskorridore nach einem möglichen Wahlsieg am Sonntag gibt es hier. 

Medien

Wie man am besten auf diffamierende und hetzerische Fox-News Berichte reagiert, hat letzte Woche das Petit Journal in Frankreich gezeigt.

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