Gibt es ein linkes Sparen?

Ist fortschrittliches Sparen möglich, oder bewegt sich der Konsolidierungsdiskurs zwangsläufig im konservativen Fahrwasser? Tatsächlich kann auch links gespart werden kann. Sparen ist dabei kein Selbstzweck, sondern das Nebenprodukt politisch sinnvoller Prozess- und Organisationsreformen im staatlichen Bereich. Nicht die Reduktion der Staatsquote, sondern die optimalere Verwendung vorhandener Ressourcen steht im Vordergrund.

Nikolaus Kowall

Dieser Artikel erschien am 19. Jänner 2011 auf dem Blog von Robert Misik

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2 Responses to Gibt es ein linkes Sparen?

  1. Joe 4. März 2011 at 19:07 #

    Auf jedenfall sollte Österreich mal seine Schulden wegsparen. Dann können wir all das was wir an Zinsen gezahlt hatten zum Fenster Rausschmeißen

  2. Maria 19. Januar 2011 at 13:38 #

    Auf die Gefahr der i-Tüpfel-Reiterei: „Die Förderungen im privaten Wohnbau müssen stark reduziert und an Energieeffizienz gekoppelt
    werden“:

    Ich würde empfehlen zu fordern, dass die Wohnbauförderung ausschließlich dem gemeinnützigen Sektor zugänglich sein muss und für Private gänzlich gestrichen wird. Ersterer hat die gesetzliche Verpflichtung die dadurch geringeren Baukosten in Form günstigerer Mieten an die MieterInnen weiterzugeben. Letztere vergrößern dadurch lediglich ihren Gewinn.Im Bereich der „HäuselbauerInnen“ ist der Anspruch an Energieeffizienz ohnehin durch die (Mittelschicht-)Förderung der thermischen Sanierung abgedeckt.

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