Archive | Sektion 8

Ja dürfen’s denn das? Über die Konsequenzenlosigkeit von erfundenen Medienberichten und wie wir dies ändern können.

Derzeit hat es kaum Konsequenzen, wenn Medien  gegen die Grundsätze guter journalistischer Arbeit verstoßen, wie beispielsweise Achtung des Persönlichkeitsschutzes jedes Menschen, den Schutz vor Pauschalverunglimpfungen und Diskriminierung,  die Verpflichtung zu Gewissenhaftigkeit und Korrektheit in Recherche und Wiedergabe von Nachrichten, oder die Unzulässigkeit der Einflussnahme Außenstehender. Indem öffentliche Institutionen nur noch in Medien Inserate schalten, die sich an die vom unabhängigen Presserat kontrollierten Qualitätsstandards halten, ließe sich diese Konsequenzenlosigkeit ändern.

Lea Six*
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Die richtigen Fragen stellen

Letzte Woche schrieb ich an dieser Stelle, warum man bei der SPÖ-Mitgliederbefragung zum Thema Asyl trotz aller Kritikpunkte mitmachen sollte. Nun wurden die Ergebnisse präsentiert. Sie sind gleichzeitig Ärgernis und Wegweiser für die Zukunft.

Eva Maltschnig*

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GenossInnen, klickt das durch!

Die SPÖ Bundesgeschäftsstelle hat eine Online-Mitgliederbefragung zum Thema Asyl gestartet – wohl, um ihren Positions-Schwenk besser rechtfertigen zu können. Mit Parteidemokratie hat das natürlich wenig zu tun, aber ein Deutungskampf tobt auch hier. Mitglieder, klickt das durch!

Eva Maltschnig*

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10 Forderungen für eine Organisationsreform der SPÖ Wien

Heute hat die SPÖ Wien nach ihrer Vorstandsklausur am Kahlenberg unter dem Titel „Impulse 31“ Ziele für eine Organisationsreform der Partei vorgestellt. Leider bleiben diese sehr unkonkret. Dafür wollen wir umso präziser werden: 10 Forderungen für eine Organisationsreform der SPÖ Wien.* Continue Reading →

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„Ergebnispapier Asylgipfel’16: Der Vertrag wird nicht besser wenn man ihn kennt“

Bereits im Vorfeld der Präsentation des Papiers „Gemeinsame Vorgangsweise von Bund, Länder, Städten und Gemeinden zum Asylgipfel“ sorgte das Stichwort „Obergrenze“ für kontroverse Debatten. Einige Führungspersönlichkeiten der SPÖ haben es sogar geschafft widersprüchliche Positionen dazu zu verlautbaren.

Hiroshima Mandee*
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Links der Woche – KW 2

Diese Woche in den Links der Woche: Das Frauenbild des Familienministeriums, welche Faktoren für das Zielland von flüchtenden Menschen ausschlaggebend sind und ein Interview mit Peter Bofinger. Außerdem: Geschlechterungleichheit bei der Arbeitszeitverteilung, der Arbeitskampf bei Amazon und drei Artikel zu den Übergriffen in Köln. Viel Spaß beim Lesen!

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Sektion 8 Jahreskonferenz 2015

konferenz2015

Während sich andere am letzten Samstag vor Weihnachten panisch den Kopf über die richtigen Geschenke zerbrachen oder sich in der Frühlingsjacke am Christkindlmarkt trafen, versammelten sich die Mitglieder der Sektion 8 zur Jahreskonferenz, ließen das letzte Jahr revue passieren und zerbrachen sich den Kopf über Projekte und Initiativen für das Jahr 2016.

Das Herzstück der Jahreskonferenz bestand wie jedes Jahr aus zweierlei: Erstens der Diskussion und der Abstimmung über eingebrachte Anträge. Zweitens den Wahlen – dieses Jahr gleich mit einem neuen, faireren Wahlsystem.

Die Wahlen

Wie jedes Jahr wurde der Sektionsausschuss und die Sektionskontrolle (darunter der bzw die Vorsitzende, die StellvertreterInnen usw) gewählt. Unsere Vorsitzende Eva Maltschnig wurde dabei fast einstimmig in ihrer Funktion bestätigt. Heuer erstmalig wählten wir auch die Delegierten der Sektion 8 für die Bezirkskonferenz der SPÖ Alsergrund, wobei 17 Personen für 6 Delegiertenplätze kandidierten. Diese Wahl wurde nach dem fairen Wahlsystem “Single Transferable Vote” bestritten (nähere Infos siehe hier bzw. in der neuen Wahlordnung). Dabei konnten die Wählenden die 17 zur Wahl stehenden Personen nach Belieben reihen, das Wahlsystem macht strategisches Wählen (“ich wähle Person x lieber nicht, weil sie sowieso keine Chance auf Einzug hat und es eine verlorene Stimme ist” oder “ich wähle Person y lieber nicht, da sie sowieso auf den ersten Platz kommt”) überflüssig. Auch die neue Wahl ging ohne jedweige Probleme über die Bühne, die Delegierten freuten sich über das ihnen ausgesprochene Vertrauen.

Die Anträge

Auch wenn es heutzutage nicht mehr auf den 1.Blick erkennbar ist, eigentlich ist die SPÖ als “Grassroot-Bewegung” konzipiert. Eine Möglichkeit, um Ideen und Vorschläge von der Parteibasis an die Parteispitze zu befördern, stellen sogenannte Anträge dar. In den Sektionen überlegen sich AktivistInnen, wofür bzw wogegen sich die SPÖ auf ihren unterschiedlichen Ebenen einsetzen soll (zB in Form von Gesetzesänderungen). Wird ein Antrag bei der Konferenz der jeweiligen Sektion angenommen, wird er zur Position dieser Sektion, und – falls gewunschen und abgestimmt – an die nächsthöhere Ebene (die Bezirkskonferenz) weitergeleitet, wird der Antrag auch hier positiv abgestimmt, geht sein Weg weiter auf die Landeskonferenz. Der berühmteste Antrag der Sektion 8, der Antrag auf Verbot des kleinen Glücksspiels in Wien, hat genau diesen Prozess durchlaufen, bis dass er Gesetz wurde.

Auch heuer wurde bei der Sektionskonferenz ein buntes Potpourri an Anträgen beschlossen:

Der Beschluss der Anträge bedeutet, dass diese nun Positionen der Sektion 8 sind. Und selbstverständlich sind diese Anträge auch Indikatoren, wofür wir uns kommendes Jahr nicht nur auf formalem Weg, sondern durch Initiativen, Kampagnen, Dikussionsrunden, Blogbeiträgen, Zeitungsbeiträgen, …,  kurz durch “Laut-Sein” einsetzen wollen.

Formale Änderungen

Weiters wurden auch unsere formalen Grundlagen erneuert bzw gar erst neu beschlossen.

So finden sich hier das überarbeitete Sektionsregulativ und die überarbeitete Wahlordnung (die Regeln für die weiter oben beschriebene Wahl der Delegierten zur Bezirkskonferenz sind hier genau beschrieben). Brandneu ist die Geschäftsordnung der Sektion 8 Konferenz, dies ist eine formale Niederschrift, wie unsere Sektionskonferenz auszuschauen hat, wie sie abläuft etc.

2016, here we come!

Die Jahreskonferenz stellte für uns den Abschluss des Jahres 2015 dar, wir scharren schon ungeduldig in den Startlöchern für das Jahr 2016.

Und wer gerade still und leise den Neujahrsvorsatz für sich verfasst: “2016, das ist das Jahr, in dem ich mir diese Rebellengruppe, diese Splittertruppe, diese Aufrührer und Aufrührerinnen einmal persönlich anschaue” – dem bzw. der sei gesagt: Herzlich willkommen, unser nächstes Plenum findet am 14.01 um 18.00 im Hinterzimmer des Cafes Winter statt!

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Links der Woche – KW 51

Diese Woche in den Links der Woche: Drei kluge Artikel zum Zustand der europäischen Sozialdemokratie, was Kaputtalismus bedeutet und welchen Eindruck Christine Nöstlinger von jungen Menschen heutzutage hat. Außerdem: Der Abgang von Hans-Werner Sinn (endlich!), die hässlichen Geschäftspraktiken der Online-Essenslieferanten und der Kampf der Westsahara für Unabhängigkeit. Viel Spaß beim Lesen!

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Sonder-Links der Woche

Gleich zwei verheerende Anschläge haben diese Woche zwei Welt-Städte erschüttert und Dutzende Zivilisten ermordet, beide gehen – mit großer Wahrscheinlichkeit – auf das Konto des IS: der Anschlag vom Freitag in Paris hat sämtliche westliche Medien dominiert, Schweigeminuten, Solidaritätskundgebungen, ein „I am safe“-Button auf Facebook für Personen in und rund um Paris, u.v.m waren die Folge. Doch bereits am Tag davor ereignete sich ein Anschlag in Beirut, von vielen jedoch unbemerkt.

Wir haben eine ganze Reihe von Berichten, Meinungen und Analysen zum Thema zusammengetragen.

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Ein Missverständnis von EUropa am Beispiel der Flüchtlingskrise

Seit im September 2008 in New York die Großbank Lehmann Brothers Insolvenz anmelden musste, kennt man die EU eigentlich nur noch in Verbindung mit einem Wort: Krise. Auf die Finanzmarktkrise folgte die Wirtschaftskrise folgte die Staatsschuldenkrise folgte die Euro-Krise folgte die Griechenlandkrise, die Ukraine- und schließlich die heutige Flüchtlingskrise. Der Krisenmodus ist scheinbar zum Normalzustand der Europäischen Union geworden. Rudolf Fussi schreibt in dieser Woche angesichts der vielen ungelösten Probleme des Kontinents im Standard „Dieses Europa ist tot.“

David Nestler*

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