Links der Woche 2013 – KW 1

Die ersten Links der Woche im Neuen Jahr über: Armut in Deutschland, gute und schlechte Strategien gegen die Eurokrise, dramatische Erkenntnisse im Fiskalklippenstreit und vieles mehr.

Inland

Armut

  • Maria und Josef in Neukölln
    Verkleidet als Obdachlose, zogen zwei ZEIT-Reporter vor einem Jahr durch Kronberg im Taunus, einen Ort voll reicher Menschen. Sie bekamen wenig Hilfe – später aber viele Briefe, in denen stand: Arme wären nicht mitfühlender mit ihnen gewesen. Zum Beispiel die in Berlin-Neukölln. Nadine Ahr und Henning Sußebach haben sich auf den Weg gemacht.
    Quelle: zeit.de
  • "Wenn es das fünftreichste Land der Welt nicht schafft, wer dann?"
    Der jüngste Armutsbericht wagt sich mit Forderungen nach höheren Steuern, besseren Löhnen und mehr Sozialleistungen auf ein Terrain, vor dem Politiker mit Regierungsambitionen seit Jahren zurückschrecken
    Quelle: heise.de/tp
  • Gemachte Armut
    Lange Zeit galt Armut in Westeuropa als überwunden; etwas, das aus den Industrieländern ein für allemal verbannt schien. Doch nun kehrt sie mit Schärfe zurück, als Folge der Umbrüche und Umstürze in der Wirtschaftswelt und dem "Umbau" des Sozialstaates. Die neoliberalen Reformen, die größere ökonomische Effektivität und größeren Wohlstand bringen sollten, haben viele Menschen in eine existenzielle Sackgasse geführt. Und das nicht nur in sogenannten Problemländern wie zum Beispiel Spanien.
    Quelle: arte

Eurokrise: Zweifelhafte Musterschüler, Alternativen, Bankenunion und Exportwunder

  • Latvia, Once Again
    So, the Times has a story about Latvia. If you read it carefully, it’s not a puff piece; it says that things have improved from their worst, but are still very tough despite the eagerness of some to proclaim it a wonderful success story.
    Quelle: krugman.blogs.nytimes.com
  • Neuausrichtung der Wirtschafts- und Währungsunion
    AK-Bewertung der derzeit diskutierten Reformvorschläge zur Neuausrichtung der Wirtschafts- und Währungsunion inklusive Alternativvorschlag für einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel samt strukturellen Änderungen.
    Quelle: akeuropa.eu
  • Exportwunder sind keine Preisfrage
    Länder, die international wettbewerbsfähig bleiben wollen, müssen nicht billig produzieren.
    Quelle: derstandard.at
  • Einstieg in die Bankenunion – und die Fiskalunion
    Wenn die Behörde eines vermutlich nicht allzu fernen Tages zu dem Schluss kommen sollte, dass eine oder mehrere Banken nicht überlebensfähig sind, mit den finanziellen Mitteln ihrer Heimatländer aber nicht zu sanieren sind, dann wird sich nicht vermeiden lassen, sie in irgendeiner Form mit Mitteln aus einem gemeinsamen Topf zu retten oder zu schließen. Das gilt vor allem für Länder der Peripherie, die schon jetzt so hoch verschuldet sind, dass sie keinen Zugang zum Kapitalmarkt haben.
    Quelle: blog.zeit.de/herdentrieb

US Fiskalklippe und Co

  • Going Over the Cliff Is the Only Way to save the Government
    The main point is this. If no deal is reached, the Bush tax cuts end. We would return roughly to the tax schedule of the end of the 1990s, when the macro-economy performed reasonably well and the budget was near balance. Federal government revenues would rise by around 2.5 percent of GDP per year compared with the current tax schedule. According to the CBO, the federal tax system would collect 20-21 percent of GDP in the second half of this decade. This is a bare minimum of what’s needed for effective government.
    Quelle: huffingtonpost.com
  • Decreasing Labor Share
    The short answer is that it will pose problems for the current mechanisms by which we fund social insurance programs; but it will not undermine our ability to afford those programs, and it would in fact be cruel and basically irrational to slash social insurance in response to a declining labor share.
    Quelle: krugman.blogs.nytimes.com

Lohndumping in Deutschland

  • "Alle wissen, es ist illegal. Aber kaum einer wehrt sich"
    Immer mehr Arbeitsverträge seien rechtswidrig, sagt Jurist Peter Schüren. Er fordert "Abschreckung": Eine Firma verzichte auf unbezahlte Überstunden, wenn sie "250.000 Euro Bußgeld und fünf Millionen Euro Gewinnabschöpfung hinter sich hat"
    Quelle: taz.de
  • DIW Ökonom verlangt sattes Lohnplus
    Zwei Prozent, drei Prozent oder gar vier? Die Debatte über den Spielraum für Lohnerhöhung gewinnt in Deutschland an Fahrt. Während DIW-Chef Wagner für "vier Prozent oder mehr" wirbt, mahnt Wirtschaftsweiser Franz zu "beschäftigungsfreundlicher Tarifpolitik".
    Quelle: spiegel.de

International

  • Italienisches Gericht verurteilt Deutsche Bank
    Vier Finanzinstitute, darunter die Deutsche Bank, sind des schweren Betrugs für schuldig befunden worden. Hintergrund sind riskante Zinswetten gegen Städte und Kommunen. Geldbuße und Gewinnabschöpfung werden fällig.
    Quelle: handelsblatt.com
  • As Swing Districts Dwindle, Can a Divided House Stand?
    In 1992, there were 103 members of the House of Representatives elected from what might be called swing districts: those in which the margin in the presidential race was within five percentage points of the national result. But based on an analysis of this year’s presidential returns, I estimate that there are only 35 such Congressional districts remaining, barely a third of the total 20 years ago.
    Quelle: fivethirtyeight.blogs.nytimes.com
  • It’s Not Just Gerrymandering: Fixing House Elections Demands End of Winner-Take-All Rules
    The lack of fairness and accountability in Congressional elections is drawing welcome attention. Democrats in the 2012 elections won only 46% of House seats despite winning more votes than Republicans .More than three out of five races were won by landslide margins of at least 20%, women remain deeply under-represented and the number of centrist and independent legislators declined again.
    Quelle: fairvote.org
  • Das Meer von Kabul
    Es ist ein Meer aus Hütten, das sich am Rande Kabuls bis hoch in die Hügel und Berge des Umlands zieht. Ein paar Millionen Menschen haben sich in den vergangenen zehn Jahren in der afghanischen Hauptstadt angesiedelt. Doch normalen Wohnraum gibt es nach Jahrzehnten des Kriegs und Bürgerkriegs fast keinen.
    Quelle: orf.at

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