von Anna Hausmaninger
Der 1. Mai nähert sich. Die Vorbereitungsarbeiten für das traditionelle Hoffest der Sektion Acht laufen. Die gesamte Sozialdemokratie bereitet sich auf ihren wichtigsten Kampf- und Feiertag vor: die einen im Rahmen ihrer bezahlten politischen Arbeit, die anderen engagieren sich freiwillig neben ihrer Erwerbs- und Sorgetätigkeit. Politische Reden werden geschrieben, Biertische für Maifeiern organisiert, aktivistische Plakate bemalt. Manch eine Genossin aus der Sektion überlegt, wie sie die unbezahlte Carearbeit für ihr Kind „auslagern“ kann, um so wenigstens ein oder zwei Stunden für das Hoffest einzubringen. Vielleicht geht sich neben Kind und Kegel „wenigstens“ ein selbst gebackener Kuchen fürs Buffet aus.
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