<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>blog.sektionacht.at &#187; Irmtraut Karlsson</title>
	<atom:link href="http://blog.sektionacht.at/tag/irmtraut-karlsson/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.sektionacht.at</link>
	<description>Blog der Sektion 8</description>
	<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 21:37:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Für eine Durchlüftung der SPÖ!</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2010/08/fur-eine-durchluftung-der-spo/</link>
		<comments>http://blog.sektionacht.at/2010/08/fur-eine-durchluftung-der-spo/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 11:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>leonido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Blaha]]></category>
		<category><![CDATA[Durchlüftung der SPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Elfriede Hammerl]]></category>
		<category><![CDATA[Irmtraut Karlsson]]></category>
		<category><![CDATA[Niki Kowall]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Misik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=480</guid>
		<description><![CDATA[Die ursprüngliche Idee der innerpolitischen Gewaltenteilung sah folgendermaßen aus: Die politischen Mandate werden von der Bevölkerung gewählt. Je nach politischer Ausrichtung schließen sich diese Mandate in Klubs und Parteien zusammen, die von Parteisekretariaten verwaltet werden. Die Entscheidung wer das Parteisekretariat führt ist im idealen Modell das Resultat parteiinterner demokratischer Prozesse. Aus zwei Gründen sollten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ursprüngliche Idee der innerpolitischen Gewaltenteilung sah folgendermaßen aus: Die politischen Mandate werden von der Bevölkerung gewählt. Je nach politischer Ausrichtung schließen sich diese Mandate in Klubs und Parteien zusammen, die von Parteisekretariaten verwaltet werden. Die Entscheidung wer das Parteisekretariat führt ist im idealen Modell das Resultat parteiinterner demokratischer Prozesse. Aus zwei Gründen sollten die ParteisekretärInnen über ihre administrativen Tätigkeiten hinaus nicht zu viel politischen Einfluss ausüben können. Erstens verfügen sie auf Grund ihrer Tätigkeit über viel Information und haben überdies die Befugnis Leute einzustellen und zu leiten (Presse, Web, Marketing etc.). Insgesamt also eine beachtliche Fülle formeller und informeller Macht. Zweitens sind alle Parteiangestellten erpressbar, weil ihnen mit Entlassung und somit mit dem Entzug ihrer Existenzgrundlage gedroht werden kann. Der/die angestellte Parteisekretär/in ist daher im Idealfall in den Führungsgremien der Partei und des Klubs nicht stimmberechtigt und erhält auch kein politisches Mandat.</p>
<p>Tatsächlich ist es allerdings so, dass die Sekretariate in der SPÖ nicht nur Finanzierung und Personal ihrer eigenen Bürokratie ständig erweitert haben, sondern obendrein auch noch politische Mandate und Sitze in Führungsgremien übernommen haben. Es ist eher die Regel als die Ausnahme, dass einzelne politische Akteur/innen neben ihrer Anstellung gleich mehrere Mandate und Ämter – mit den entsprechenden Bezügen versteht sich – in einer Hand kumuliert haben. Eine Person kann durchaus Angestellter in der Landespartei, Bürgermeister, Nationalratsabgeordneter, Bezirksparteivorsitzender und Mitglied in Orts- Bezirks- Landes und Bundesparteivorstand sein.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xb61vl7JlFg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="334" src="http://www.youtube.com/v/xb61vl7JlFg&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Ein seit Jahrzehnten tätiger Sozialdemokrat aus Oberösterreich hat es  kürzlich folgendermaßen beschrieben: „In der SPÖ hat der Apparat die  Funktionäre gefressen!“ Was aber ist der ominöse Apparat? Er ist weder  eine böse Verschwörung, noch ein Hort schlechter Menschen. Der Apparat  ist für die dort tätigen Menschen einfach ein Arbeitsplatz und eine  Möglichkeit die eigene Karriere zu planen. Weil es in und um den Apparat  viele Jobs gibt, weil es um Existenzen geht und weil viele Menschen  explizit von der Politik leben wollen, Familien gründen wollen und  Planungssicherheit brauchen, funktioniert der Apparat nach eigenen  Regeln. Diese folgen eher der Logik einer Angestellten-Bürokratie denn  einer auf Überzeugungen basierenden politischen Unternehmung. Die  Menschen sind nicht unpolitisch, aber die ruhige Karriereplanung  verträgt sich oft schlecht mit dem offensiven Einsatz für konkrete  politische Veränderung. Letzteres kann im Falle des Scheiterns den Kopf  kosten. Daher das Credo: Wenig Risiko, viel Sicherheit und ja keine  Wellen.<span id="more-480"></span></p>
<p>Wie alle sozialen Gefüge ist auch der Apparat ein prinzipiell nicht  veränderungsresistentes Konstrukt. Die zentrale Frage ist dabei, welche  Anreize von den Führungsleuten gesetzt werden. Selbständiges Denken,  absolute Rede- und Meinungsfreiheit, Sympathie für visionäre Diskurse,  Aufgeschlossenheit für Neues und Unkonventionelles sowie vor allem das  Recht zu Experimentieren und auch einmal Scheitern zu dürfen, stehen  derzeit nicht hoch im Kurs. Wieso nicht? Weil sich solche Raffinessen  nur eine Führung leisten kann, die das Format und das Selbstbewusstsein  hat, in der Auseinandersetzung mit neuen Ideen und Personen zu bestehen.  Oft umgibt sich eine Führung mit stromlinienförmigen Leuten, die einem  selbst nicht gefährlich werden können. Diese Angepasstheit wird in den  Apparat weitergegeben und Angestellte die vielleicht gerne einmal etwas  vertreten oder ausprobieren wollen, was nicht der Parteilinie  entspricht, fürchten sich in diesem Klima unkonventionelle Schritte zu  wagen. Dabei wäre es ein eindrucksvolles Signal der Stärke, wenn  Führungsleute in ihrem Umfeld starke Persönlichkeiten zulassen und  aushalten könnten.</p>
<p>Was würde eine Öffnung der Partei konkret bedeutet? Es würde einerseits heißen mit politisch denkende Menschen, denen politische Bürokratien und ihre Regeln völlig fremd, sind in Dialog zu treten und einige auch in die Politik zu holen. Menschen aus NGO’s, aus karitativen Organisationen, aus Unternehmen, aus Medien, aus Glaubensgemeinschaften und aus der Wissenschaft. Es würde aber auch bedeuten Menschen, die durchaus in der Sozialdemokratie engagiert waren, die sich aber auf Grund der mangelnden Attraktivität der SP-Bürokratie der Wissenschaft, der Privatwirtschaft oder der Verwaltung zugewandt haben, zurück zu gewinnen. Es gilt sie zu motivieren, für sozialdemokratische Kampagnen, oder auch in der SPÖ selbst tätig zu werden. Flankiert von klaren und strikten Spielregeln zur innerpolitischen Gewaltentrennung zwischen Apparat und Mandaten, könnte dies der Österreichischen Sozialdemokratie zu einer Lebhaftigkeit verhelfen, die sie seit Jahrzehnten nicht versprüht hat.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.sektionacht.at/2010/08/fur-eine-durchluftung-der-spo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Für eine Wende in der SPÖ</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2010/07/fur-eine-wende-in-der-spo/</link>
		<comments>http://blog.sektionacht.at/2010/07/fur-eine-wende-in-der-spo/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 22:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sektion 8]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialdemokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Barbara Blaha]]></category>
		<category><![CDATA[Elfriede Hammerl]]></category>
		<category><![CDATA[Irmtraut Karlsson]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Marterbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Miriam Leitner]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus Kowall]]></category>
		<category><![CDATA[Robert Misik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=453</guid>
		<description><![CDATA[Das Sozialdemokratische an der Österreichischen Sozialdemokratie war in den letzten Jahren oft nicht erkennbar. In der jüngsten Verganganheit konnten wir allerdings im längst tot geglaubten Bereich der Verteilungspolitik bei der SPÖ-Führung Tendenzen erkennen, die eindeutig positiv waren. Dieses kleine Pflänzchen sozialdemokratischer Mutansage ist noch keine richtige Wende, wie die Zögerlichkeit in der Asylpoilitik zeigt, allerdings [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Sozialdemokratische an der Österreichischen Sozialdemokratie war in  den letzten Jahren oft nicht erkennbar. In der jüngsten Verganganheit  konnten wir allerdings im längst tot geglaubten Bereich der  Verteilungspolitik bei der SPÖ-Führung Tendenzen erkennen, die eindeutig  positiv waren. Dieses kleine Pflänzchen sozialdemokratischer Mutansage  ist noch keine richtige Wende, wie die Zögerlichkeit in der Asylpoilitik  zeigt, allerdings ein Schritt in die richtige Richtung.</p>
<p>Dieses Video ist als moralische Unterstützung für all jene Menschen  gedacht, die für eine sozialdemokratische SPÖ eintreten. Eine SPÖ die  sich stark macht für eine gerechte Verteilung des Wohlstands, für eine  geregelte Zuwanderung, für ein menschliches Asylrecht, für eine  offensive Frauenpolitik und für ein soziales und demokratisches Europa.  Die Sektion 8 der SPÖ Alsergrund kämpft für diese Anliegen in und mit  der Österreichischen Sozialdemokratie.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="576" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hlq1G0WQz2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="576" height="344" src="http://www.youtube.com/v/hlq1G0WQz2M&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.sektionacht.at/2010/07/fur-eine-wende-in-der-spo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

