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	<title>Kommentare zu: Fakten für mehr Unterrichtszeit</title>
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	<description>Blog der Sektion 8</description>
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		<title>Von: Warum zwei Stunden alleine zu wenig sind&#8230; &#171; Mario Dujakovics Blog</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-123</link>
		<dc:creator>Warum zwei Stunden alleine zu wenig sind&#8230; &#171; Mario Dujakovics Blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 13:00:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eine weitere interessante Ausführung zum Thema gibt&#8217;s in einem Blog-Post von Jakob Huber bei sektionacht.at – &#8220;Fakten für mehr Unterrichtszeit&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine weitere interessante Ausführung zum Thema gibt&#8217;s in einem Blog-Post von Jakob Huber bei sektionacht.at – &#8220;Fakten für mehr Unterrichtszeit&#8221; [...]</p>
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		<title>Von: Warum zwei Stunden alleine zu wenig sind&#8230; &#171; Mario Dujakovics Blog</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-122</link>
		<dc:creator>Warum zwei Stunden alleine zu wenig sind&#8230; &#171; Mario Dujakovics Blog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 12:43:11 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Eine weitere interessante Ausführung zum Thema gibt&#8217;s in einem Blog-Post von Jakob Huber bei sektionacht.at &#8220;Fakten für mehr Unterrichtszeit&#8221; [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Eine weitere interessante Ausführung zum Thema gibt&#8217;s in einem Blog-Post von Jakob Huber bei sektionacht.at &#8220;Fakten für mehr Unterrichtszeit&#8221; [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Blogs.webzeilen.net Blogs&#187; Jakob Huber &#187; Nachgereicht: Fakten für mehr Unterrichtszeit</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-114</link>
		<dc:creator>Blogs.webzeilen.net Blogs&#187; Jakob Huber &#187; Nachgereicht: Fakten für mehr Unterrichtszeit</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 14:57:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Diesen Beitrag habe ich vor kurzem für den Blog der Sektion Acht geschrieben, reiche ihn hier nach.... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Diesen Beitrag habe ich vor kurzem für den Blog der Sektion Acht geschrieben, reiche ihn hier nach&#8230;. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jakob Huber</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-103</link>
		<dc:creator>Jakob Huber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 16:53:15 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Stefan! Ich staune, wo wir uns wieder treffen - bist sicher der erste Christlichsoziale hier ;-) Zu deinen Ergänzungen tz Infrastruktur und Gender: Stimme dir voll zu. 
  
Was das Ansehen der LehrerInnen betrifft: Ich glaube, dass vor allem LehrerInnen selbst glauben, ein niedriges Ansehen zu genießen. Filzmaier spricht in den OÖN von &quot;von Jammerkultur und Verfolgungswahn gekennzeichneter Selbsteinschätzung&quot;, sie sind beliebter als RechtsanwältInnen, WissenschafterInnen und JournalistInnen (http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/filzmaier/art13746,120422). 

Ich muss dir in diesem Punkt noch ein zweites Mal widersprechen: Wäre es wirklich so, dass sich die Eltern so sehr mit Bilung beschäftigten, dass sie sich für ExpertInnen hielten, hätten sie die ÖVP für ihre jahrzehntelange Blockade aller Schulreformen schon lange abgewählt. Nachdem das offensichtlich nicht der Fall ist, ... Ich erwarte nicht, dass du mir hier zustimmst - trotzdem Danke für deinen Kommentar. LG Jakob</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan! Ich staune, wo wir uns wieder treffen &#8211; bist sicher der erste Christlichsoziale hier <img src='http://blog.sektionacht.at/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Zu deinen Ergänzungen tz Infrastruktur und Gender: Stimme dir voll zu. </p>
<p>Was das Ansehen der LehrerInnen betrifft: Ich glaube, dass vor allem LehrerInnen selbst glauben, ein niedriges Ansehen zu genießen. Filzmaier spricht in den OÖN von &#8220;von Jammerkultur und Verfolgungswahn gekennzeichneter Selbsteinschätzung&#8221;, sie sind beliebter als RechtsanwältInnen, WissenschafterInnen und JournalistInnen (<a href="http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/filzmaier/art13746,120422" rel="nofollow">http://www.nachrichten.at/nachrichten/meinung/filzmaier/art13746,120422</a>). </p>
<p>Ich muss dir in diesem Punkt noch ein zweites Mal widersprechen: Wäre es wirklich so, dass sich die Eltern so sehr mit Bilung beschäftigten, dass sie sich für ExpertInnen hielten, hätten sie die ÖVP für ihre jahrzehntelange Blockade aller Schulreformen schon lange abgewählt. Nachdem das offensichtlich nicht der Fall ist, &#8230; Ich erwarte nicht, dass du mir hier zustimmst &#8211; trotzdem Danke für deinen Kommentar. LG Jakob</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jakob Huber&#8217;s Blog &#187; Nachgereicht: Fakten für mehr Unterrichtszeit</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-94</link>
		<dc:creator>Jakob Huber&#8217;s Blog &#187; Nachgereicht: Fakten für mehr Unterrichtszeit</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 15:54:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=208#comment-94</guid>
		<description>[...] Diesen Beitrag habe ich vor kurzem für den Blog der Sektion Acht geschrieben, reiche ihn hier nach.... [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Diesen Beitrag habe ich vor kurzem für den Blog der Sektion Acht geschrieben, reiche ihn hier nach&#8230;. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan P.</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-93</link>
		<dc:creator>Stefan P.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 12:08:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=208#comment-93</guid>
		<description>Nachtrag
@Sonja Ablinger
Liebe Sonja, 

bitte verzeihe meine Pedanterie. Das Zitat &quot;Man kann nicht nicht kommunizieren.&quot; stammt von Paul Watzlawick. 

Noam Chomsky wars sicher nicht. Herr Chomsky ist halt für saubere Recherche nicht gerade berühmt.

lg
stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag<br />
@Sonja Ablinger<br />
Liebe Sonja, </p>
<p>bitte verzeihe meine Pedanterie. Das Zitat &#8220;Man kann nicht nicht kommunizieren.&#8221; stammt von Paul Watzlawick. </p>
<p>Noam Chomsky wars sicher nicht. Herr Chomsky ist halt für saubere Recherche nicht gerade berühmt.</p>
<p>lg<br />
stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan P.</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-92</link>
		<dc:creator>Stefan P.</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 12:00:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=208#comment-92</guid>
		<description>Lieber Jakob,

Habe mit Interesse Deinen Blog zur Lehrerarbeitszeit gelesen. 

Das Grundsätzliche kann mE ausser Streit gestellt werden. 

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann ist Lehrerzufriedenheit Deine Begründung für eine höhere Unterrichtszeit. Damit die Lehrerzufriedenheit durch höhere Unterrichts- und damit Schulpräsenz tatsächlich gesteigert wird, dürften mE einige Hygienefaktoren nicht ausser Acht gelassen werden. 

Das ist sicher die Schulinfrastruktur.  Viele Schulen (gerade AHS und Pflichtschulen) lassen Lehrerarbeitsplätze vermissen (ZLA wie immer anders). 
Weiteres Thema sind (scheinbare) Banalitäten wie Parkplätze, echte Führungskräfte, unabhängige Disziplinarbehörden für Lehrer, Weiterbildungsveranstaltungen an den Schulen (dann ist am Nachmittag ja Zeit dafür...), etc.

Als zweites und mE sogar wesentlicheres Thema erachte ich das Problem des geringen gesellschaftlichen Ansehens. Interessanterweise kommt in Österreich bei Länderspielen nicht nur mindestens ein Teamchef pro eingeschaltetem Fernseher, sondern zu jeder Zeit pro Schulkind (meist) zwei Bildungsexperten. 
Sowie - am Weltfrauentag darf das auch gesagt werden - Mitursache für das miese Ansehen der Lehrerinnen mE ist, dass der Bildungssektor von den Männern nahezu gänzlich geräumt wurde; der Chauvinist schätzt nur das was Seinesgleichen tun (und das er kennt...); interessanterweise verhält sich dies bei der Chauvinistin genau umgekehrt.

Also gehört zu einer Lehrerdiskussion auch eine Diskussion über den Wert der Bildung; denn in unserer Gesellschaft bestimmt sich das gesellschaftliche Ansehen einer Berufsgruppe - wohl oder wehe - am wirtschaftlichen Nutzen der ihrem Handeln zugeordnet wird.

Viel Ausdauer jedenfalls in Deinem weiteren politischen Engagement.

Liebe Grüße,
Stefan</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jakob,</p>
<p>Habe mit Interesse Deinen Blog zur Lehrerarbeitszeit gelesen. </p>
<p>Das Grundsätzliche kann mE ausser Streit gestellt werden. </p>
<p>Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann ist Lehrerzufriedenheit Deine Begründung für eine höhere Unterrichtszeit. Damit die Lehrerzufriedenheit durch höhere Unterrichts- und damit Schulpräsenz tatsächlich gesteigert wird, dürften mE einige Hygienefaktoren nicht ausser Acht gelassen werden. </p>
<p>Das ist sicher die Schulinfrastruktur.  Viele Schulen (gerade AHS und Pflichtschulen) lassen Lehrerarbeitsplätze vermissen (ZLA wie immer anders).<br />
Weiteres Thema sind (scheinbare) Banalitäten wie Parkplätze, echte Führungskräfte, unabhängige Disziplinarbehörden für Lehrer, Weiterbildungsveranstaltungen an den Schulen (dann ist am Nachmittag ja Zeit dafür&#8230;), etc.</p>
<p>Als zweites und mE sogar wesentlicheres Thema erachte ich das Problem des geringen gesellschaftlichen Ansehens. Interessanterweise kommt in Österreich bei Länderspielen nicht nur mindestens ein Teamchef pro eingeschaltetem Fernseher, sondern zu jeder Zeit pro Schulkind (meist) zwei Bildungsexperten.<br />
Sowie &#8211; am Weltfrauentag darf das auch gesagt werden &#8211; Mitursache für das miese Ansehen der Lehrerinnen mE ist, dass der Bildungssektor von den Männern nahezu gänzlich geräumt wurde; der Chauvinist schätzt nur das was Seinesgleichen tun (und das er kennt&#8230;); interessanterweise verhält sich dies bei der Chauvinistin genau umgekehrt.</p>
<p>Also gehört zu einer Lehrerdiskussion auch eine Diskussion über den Wert der Bildung; denn in unserer Gesellschaft bestimmt sich das gesellschaftliche Ansehen einer Berufsgruppe &#8211; wohl oder wehe &#8211; am wirtschaftlichen Nutzen der ihrem Handeln zugeordnet wird.</p>
<p>Viel Ausdauer jedenfalls in Deinem weiteren politischen Engagement.</p>
<p>Liebe Grüße,<br />
Stefan</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jakob Huber</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-91</link>
		<dc:creator>Jakob Huber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 10:08:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=208#comment-91</guid>
		<description>Liebe Sonja! Es besteht natürlich kein Zweifel daran, dass es saublöde Argumente für Schmieds Vorschlag gibt, genauso wie saublöde dagegen gibt. Es ist dir natürlich auch unbenommen meinen Argumenten das ausreichende Niveau abzusprechen - so weit es um diesen Beitrag geht glaub ich aber, mit der Studie &quot;LehrerIn 2000&quot; nicht im Keller zu sein. 
 
 
So weit es um meine Wortmeldung am Parteitag geht: Ich habe SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und vor allem der Politik vorgeworfen, in Bildungsfragen zu wenig zu verlangen. Wie stehst du als Lehrerin zu meinem Vorwurf, dass die LehrerInnen zu wenig von ihrer Gewerkschaft verlangen, wenn diese seit Jahrzehnten (!) nicht für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen kämpft, sondern einen selbstgewählten aber aussichtslosen Rückzugskampf (Minutenzählerei als ob es um Schmerzensgeld ginge...) führt? 
 
 
Danke für deinen Kommentar, fühle mich geehrt! Liebe Grüße, Jakob</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Sonja! Es besteht natürlich kein Zweifel daran, dass es saublöde Argumente für Schmieds Vorschlag gibt, genauso wie saublöde dagegen gibt. Es ist dir natürlich auch unbenommen meinen Argumenten das ausreichende Niveau abzusprechen &#8211; so weit es um diesen Beitrag geht glaub ich aber, mit der Studie &#8220;LehrerIn 2000&#8243; nicht im Keller zu sein. </p>
<p>So weit es um meine Wortmeldung am Parteitag geht: Ich habe SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und vor allem der Politik vorgeworfen, in Bildungsfragen zu wenig zu verlangen. Wie stehst du als Lehrerin zu meinem Vorwurf, dass die LehrerInnen zu wenig von ihrer Gewerkschaft verlangen, wenn diese seit Jahrzehnten (!) nicht für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen kämpft, sondern einen selbstgewählten aber aussichtslosen Rückzugskampf (Minutenzählerei als ob es um Schmerzensgeld ginge&#8230;) führt? </p>
<p>Danke für deinen Kommentar, fühle mich geehrt! Liebe Grüße, Jakob</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sonja Ablinger</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-90</link>
		<dc:creator>Sonja Ablinger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 22:47:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=208#comment-90</guid>
		<description>Lieber Jakob!

Ich habe deine Argumentation schon am Linzer Parteitag nicht nachvollziehen können - ähnliches Niveau hätte das Argument &quot;Die Studenten sollen gefälligst für ihr Studium zahlen, die amüsieren sich ohnehin die meiste Zeit in der Mensa! Und außerdem die paar hundert Euro werden wohl niemand vom Studium abhalten!&quot;

Aber eigentlich wollte ich dir den Blog-Eintrag von Moritz schicken - ich habe dem nichts hinzuzufügen!

Liebe Grüße

Sonja
“You cannot not communicate” lautet ja ein bekanntes Zitat von Noam Chomsky, und ohne jetzt tiefer auf diese Thematik eingehen zu wollen, Claudia Schmied beweist dieser Tage das Gegenteil.

Da schlägt die SP-Bildungsministerin vor, dass LehrerInnen von nun an 2 Stunden mehr Unterrichten sollen, ohne Lohnerhöhung. Geredet hat sie darüber mit niemanden, also zumindest nicht mit der Gewerkschaft und dem ihrem also dem SP-Bildungssprecher. Das alleine ist schon etwas unüberlegt.

Aber dann geht es ja auch noch um das Inhaltliche. Vielerorts gibts Zustimmung für Schmied, “weil de eh nix hackeln” und ja bekanntlich eine bestimmte Bevölkerungs- oder Berufsgruppe bashen Spaß macht. Und es stimmt ja auch, dass LehrerInnen viel Ferien haben, SitzenbleiberInnen gibt es ja auch(etc.).

Zu den obigen zwei Argumenten sei zu sagen, dass nur weil LehrerInnen viel Ferien haben, dies nicht heißen kann, dass eben jene während ihrer Arbeitszeit dann 45 Stunden arbeiten. Und mehr Arbeitszeit für LehrerInnen heißt ja nicht weniger SitzenbleiberInnen.

Dann wäre da noch das Grundsätzliche: Wenn zum Beispiel der VOEST-Aufsichtsrat nächsten Montag verkünde, dass alle ArbeiterInnen im Betrieb ab nun 2 Stunden mehr in der Woche zu arbeiten hätten, ohne etwaigen Lohnausgleich, und ohne Verhandlungen mit der Gewerkschaft, wäre die Aufregung verständlicherweise groß. Durchaus vergleichbar ist dies mit der momentanen Ankündigung Schmied’s die Reaktion ist aber eine andere. LehrerInnen sind trotzdem ArbeitnehmerInnen. Und solange es Strukturen gibt, die es ermöglichen, dass es ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen gibt, gehören die Interessen der Zweiteren unterstützt.(Ich weiß, dass is ein wenig einfach sieht aber glaub ich die Sozialdemokratie eigentlich ähnlich).

In dem Sinne, halte ich diese komischen Solidaritätsbekunden mit Claudia Schmied vor allem innerhalb der SPÖ für sehr komisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jakob!</p>
<p>Ich habe deine Argumentation schon am Linzer Parteitag nicht nachvollziehen können &#8211; ähnliches Niveau hätte das Argument &#8220;Die Studenten sollen gefälligst für ihr Studium zahlen, die amüsieren sich ohnehin die meiste Zeit in der Mensa! Und außerdem die paar hundert Euro werden wohl niemand vom Studium abhalten!&#8221;</p>
<p>Aber eigentlich wollte ich dir den Blog-Eintrag von Moritz schicken &#8211; ich habe dem nichts hinzuzufügen!</p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Sonja<br />
“You cannot not communicate” lautet ja ein bekanntes Zitat von Noam Chomsky, und ohne jetzt tiefer auf diese Thematik eingehen zu wollen, Claudia Schmied beweist dieser Tage das Gegenteil.</p>
<p>Da schlägt die SP-Bildungsministerin vor, dass LehrerInnen von nun an 2 Stunden mehr Unterrichten sollen, ohne Lohnerhöhung. Geredet hat sie darüber mit niemanden, also zumindest nicht mit der Gewerkschaft und dem ihrem also dem SP-Bildungssprecher. Das alleine ist schon etwas unüberlegt.</p>
<p>Aber dann geht es ja auch noch um das Inhaltliche. Vielerorts gibts Zustimmung für Schmied, “weil de eh nix hackeln” und ja bekanntlich eine bestimmte Bevölkerungs- oder Berufsgruppe bashen Spaß macht. Und es stimmt ja auch, dass LehrerInnen viel Ferien haben, SitzenbleiberInnen gibt es ja auch(etc.).</p>
<p>Zu den obigen zwei Argumenten sei zu sagen, dass nur weil LehrerInnen viel Ferien haben, dies nicht heißen kann, dass eben jene während ihrer Arbeitszeit dann 45 Stunden arbeiten. Und mehr Arbeitszeit für LehrerInnen heißt ja nicht weniger SitzenbleiberInnen.</p>
<p>Dann wäre da noch das Grundsätzliche: Wenn zum Beispiel der VOEST-Aufsichtsrat nächsten Montag verkünde, dass alle ArbeiterInnen im Betrieb ab nun 2 Stunden mehr in der Woche zu arbeiten hätten, ohne etwaigen Lohnausgleich, und ohne Verhandlungen mit der Gewerkschaft, wäre die Aufregung verständlicherweise groß. Durchaus vergleichbar ist dies mit der momentanen Ankündigung Schmied’s die Reaktion ist aber eine andere. LehrerInnen sind trotzdem ArbeitnehmerInnen. Und solange es Strukturen gibt, die es ermöglichen, dass es ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen gibt, gehören die Interessen der Zweiteren unterstützt.(Ich weiß, dass is ein wenig einfach sieht aber glaub ich die Sozialdemokratie eigentlich ähnlich).</p>
<p>In dem Sinne, halte ich diese komischen Solidaritätsbekunden mit Claudia Schmied vor allem innerhalb der SPÖ für sehr komisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jakob Huber</title>
		<link>http://blog.sektionacht.at/2009/02/fakten-fur-mehr-unterrichtszeit/comment-page-1/#comment-89</link>
		<dc:creator>Jakob Huber</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 12:40:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.sektionacht.at/?p=208#comment-89</guid>
		<description>Hallo Ludwig! Schmieds Vorschlag an sich löst keine Probleme, er macht aber Lösungen möglich. In ihrer heutigen Aussendung (http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/pm/20090304.xml) nimmt sie eine recht vernünftige Position ein: 

&quot;Entweder die Regierung führt die geplante Neustrukturierung der Lehrerarbeitszeit geschlossen durch oder der Finanzminister erhöht das Bildungsbudget. Weiters gäbe es noch einen Plan des Finanzministeriums mit der Forderung nach einer ersatzlosen Streichung von Prüfungstaxen und Zulagen, den ich allerdings für konjunkturpolitisch nicht sinnvoll halte. Sollte der Finanzminister das Budget nicht erhöhen und keiner Strukturmaßnahmen zustimmen, bliebe nur die Möglichkeit alle Reformen zu stoppen und die Verbesserungen der vergangenen zwei Jahre rückgängig zu machen. Diese Variante würde tausende Lehrerarbeitsplätze vernichten und ist für mich als Bildungsministerin vollkommen undenkbar&quot;

Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich dein Verständnis für meine Argumente noch verbessern kann. Ich vermute aber, dass du annimmst, dass sich die Bezahlung der LehrerInnen an der gesamten Arbeitszeit orientiert. Das ist aber eben nicht der Fall, bezahlt iSv abgerechnet werden nur Unterrichtsstunden (mit einigen Ausnahmen). Kann aber gut sein, dass ich da falsch interpretiere. Würde vorschlagen wir verbinden weitere Klärungsversuche mit einem Bier sobald wir uns das nächste Mal sehen. Liebe Grüße aus Linz, Jakob</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Ludwig! Schmieds Vorschlag an sich löst keine Probleme, er macht aber Lösungen möglich. In ihrer heutigen Aussendung (<a href="http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/pm/20090304.xml" rel="nofollow">http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/pm/20090304.xml</a>) nimmt sie eine recht vernünftige Position ein: </p>
<p>&#8220;Entweder die Regierung führt die geplante Neustrukturierung der Lehrerarbeitszeit geschlossen durch oder der Finanzminister erhöht das Bildungsbudget. Weiters gäbe es noch einen Plan des Finanzministeriums mit der Forderung nach einer ersatzlosen Streichung von Prüfungstaxen und Zulagen, den ich allerdings für konjunkturpolitisch nicht sinnvoll halte. Sollte der Finanzminister das Budget nicht erhöhen und keiner Strukturmaßnahmen zustimmen, bliebe nur die Möglichkeit alle Reformen zu stoppen und die Verbesserungen der vergangenen zwei Jahre rückgängig zu machen. Diese Variante würde tausende Lehrerarbeitsplätze vernichten und ist für mich als Bildungsministerin vollkommen undenkbar&#8221;</p>
<p>Ich bin mir nicht ganz sicher wie ich dein Verständnis für meine Argumente noch verbessern kann. Ich vermute aber, dass du annimmst, dass sich die Bezahlung der LehrerInnen an der gesamten Arbeitszeit orientiert. Das ist aber eben nicht der Fall, bezahlt iSv abgerechnet werden nur Unterrichtsstunden (mit einigen Ausnahmen). Kann aber gut sein, dass ich da falsch interpretiere. Würde vorschlagen wir verbinden weitere Klärungsversuche mit einem Bier sobald wir uns das nächste Mal sehen. Liebe Grüße aus Linz, Jakob</p>
]]></content:encoded>
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